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11.05.2019
Zwischenbilanz
Hallo an alle BEO fans,
nachdem die Ansauggummis für die Ve... ...mehr
21.04.2019
und nun?
Hallo,
so der erste Test und die damit gewonnen Eindrücke i... ...mehr
06.04.2019
Erster BEO Test
Endlich, erste Gehversuche im „BEO“

so es ist vollbracht.... ...mehr
 
News

Zwischenbilanz 11.05.2019 - 19:09
Hallo an alle BEO fans,
nachdem die Ansauggummis für die Vergaser gewechselt wurden, warten wir auf den ersten Einsatz im Juni in Cadwell Parc. Mittlerweile habe ich mir die ersten onboard Videos von der Strecke angesehen. Da geht es schön rauf und runter, eine richtige englische Parc Rennstrecke. Die hat was.
Nächste Woche will ich mich nochmal mit den Stoßdämpfern beschäftigen, haupsächlich für eine etwas härtere Abstimmung. Alles weitere muss vom Fahren kommen.
Die Technik ist fertig, da gibt es onst nichts viel zu machen, da wir ja im Winter sehr fleißig waren. Ach ja die Vergaserabdeckung muss ich noch kanten.
Ciao bis bald
"The BEO is back"
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und nun? 21.04.2019 - 16:55
Hallo,
so der erste Test und die damit gewonnen Eindrücke ist um.
Ja das Gespann hat mir etwas vermittelt.
Mit etwas Überlegen komme ich zu dem Schluss, die Hinterachse muss härter werden. Erst habe ich mich mit dem Stabi beschäftigt. Aber auf alten Aufnahmen sieht man, daß die Positionen der Stabianlenkung rechts und links sehr ähnlich dem sind wie es jetzt ist.
Ich werde die Dämpfer härter machen. Nächste Woche werde ich nochmal den Spezialisten von White Power kontaktieren, der uns die Federbeine überholt hat. Ich habe ihm als Grundeinstellung "weich" gegeben, so hatte ich es bei meinem F2. Aber das BEO ist kein F2. Ich bin aber trotzdem sehr sehr froh, das es eine Rückmeldung vom Chassis gab, sodaß wir etwas zum arbeiten und verstellen haben.
Weiterhin werden wir die Vergaseransauggummis wechseln, einfach pro forma. Wir sind uns nicht sicher ob der Motor da nicht etwas Falschluft zieht.
Weiterhin habe ich im Tausch die orginale vordere Bremszange bekommen die ich montieren will. Mal sehen wie es da mit den Anschlüssen aussieht. Neue Manschetten für die 4 Bremskolben habe ich noch, die kommen natürlich vorab rein. Wenn schon denn schon.
Wir sind bereits mit dem Team den Trip nach England (Cadwell Parc) im Juni am planen. Fähren raussuchen, Tankstopps festlegen, Mahlzeiten aufteilen (wer bringt was mit). Wir werden vorraussichtlich mit zwei Gespannen nach England reisen. Neben dem BEO noch das Schmied Gespann mit dem Peter (Schwegler) und Franz die letzten Jahre erfolgreich unterwegs waren.
Wenns etws neues gibt, ...hier.
Ciao vom gesamten Team
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Erster BEO Test 06.04.2019 - 13:12
Endlich, erste Gehversuche im „BEO“

so es ist vollbracht.
Nach einem langen Winter mit viel Detailarbeit am BEO stand heute der erste Test an. Unser Maggus hatte es ermöglicht, dass wir 2 Stunden den Flugplatz in Föhren nutzen konnten. Danke. Von 8.00 bis 10.00 nicht gerade meine Zeit.
Schlecht geschlafen, ja ich war sehr sehr aufgeregt, so wie man es beim ersten Mal halt ist.
Gepackt war schon alles, am Freitag Abend kam noch ein Freund von Franz aus der Schweiz. Markus hat das Projekt die ganze Zeit auch verfolgt, man sah sich in Stuttgart und beim Franz auf der Geburtstagsfeier.
Um Viertel vor 8, oder für die Klugscheißer um dreiviertel acht, haben sich die drei Teams, Schons Heck und wir vor dem Tor zu den Hangars getroffen.
Kurz nach Acht der Zutritt, ausladen, was mit dem neuen Anhänger super geht. Die Verkleidung bleibt komplett drauf, Rampen dran und raus. Warmlaufen lassen, ins Leder gehüpft und....
Da Franz verhindert war habe ich Tom, einen Freund und Motorrad wie auch Rennsportfan gebeten, auf dem heißen Sitz, (im wahrsten Sinne des Wortes) Platz zu nehmen. Unter der Woche ein kurzes Probesitzen, passt. Tom war das BEO noch aus seiner Zeit, 1978, ein Begriff, als es die Szene durcheinanderwirbelte.
Gang rein und losfahren. Wir entschieden uns erst mal rechts rum zu fahren. Die Schaltung geht, zweiter, dritter, vierter, fünfter Gang. Bremse, na ja alles neu, an der Wirkung muss noch gefeilt werfen. Einlenken... das Vorderrad hält sehr stark die Spur, nichts von dem befürchteten Schieben übers Vorderrad. So langsam steigerten wir uns. Tom saß regungslos in seinem Sitz, was sollte er auch machen. Ich konnte mich ganz auf das Fahrverhalten konzentrieren da auch der Motor rund lief, die Kühlung arbeitete zuverlässig. Nach ein paar Runden dann schon mal flotter eingelenkt und früh ans Gas.....ja sie geht hinten weg, die Reifen waren noch kalt. Nach ein paar weiteren Runden habe ich dann mal das kurven innere Rad, (auch hier Hinterrad genannt) gelupft. Das konnte man bis zu einem gewissen Punkt so treiben, dann wollte das Vorderrad nicht mehr. Obwohl die Sitzpositzion speziell ist was Lenkerposition etc angeht, kam ich sehr gut zurecht. Beide sitzen ja recht aufrecht in dem Fahrzeug drin, sieht schon etwas lustig aus. Aber auch 1978 haben Fahrer und Beifahrer recht aufrecht gesessen. Sie waren halt 10 cm kleiner und 1 bis 2 kg, leichter, schätze ich.
Später ging es dann links rum. Es ist, trotz des Konzeptes, doch etwas anderes. Das Kurven innere Rad (jetzt Seitenwagenrad) blieb unten, das Vorderrad hielt treu die Spur. Auch hier ging es immer frecher um die Ecke. Auf der Geraden haben wir nicht alles gegeben, warum auch. Zweimal ist mir der Gang rausgesprungen. Ich habe dann gemerkt dass in Linkskurven der rechte Schaltfuß (für Insider: das ist der mit großer Zehe) schon mal den Boden berührt. Dadurch wurde er etwas nach hinten geschleift, zack, Gang raus. Das kann man beheben.
Danach noch ein paar Turns rechts rum, der letzte Turn wieder mit Linkskurven bis ich ohne Sprit liegen blieb. Maggus hat mich dann zurückgeschoben... wie geht das beim Beo wo sich der Beifahrer ja nicht einfach umdrehen kann und die Beine nach hinten strecken kann. Tom an den Lenker, ich habe mich hinten rückwärts auf Tank und Verkleidung gesetzt, geht doch.
Beim anschließenden Ausziehen des Helms gab es größere Probleme. Auch Grund des übermäßigen Grinsens in meinem Gesicht wollte der Helm nicht runter....grinsen hält immer noch an. Der Helm ging dann ohne Hilfe des THW doch noch runter.
Danke an Maggus und Team für diesen Test, danke an Franz für das in mich gesetzte Vertrauen.
Ich weiß schon an welchen Parametern ich drehen werde um das Fahrverhalten zu ändern. Ich habe mich ja den ganzen Winter mit der Theorie der Hinterachse beschäftigt.
Ciao bis bald:
„The BEO is back“
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Neues vom BEO 03.04.2019 - 16:59
So,
nachdem der Bericht vom 1.4.2019 seine Wirkung nicht verfehlt hat, zurück zum BEO.
Am Samstag soll es das erste Mal auf die Piste gehen, aber alles der Reihe nach.
Franz hatte ja vor kurzem seinen 60sten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch. Diesen hat er am vergangenen Sonntag groß gefeiert. Wenn ich richtig gezählte habe waren insgesamt 17 WM Titel anwesend, ein Europameister, ein Deutscher Meister und viele Freunde von Franz. Er hat den "Luftschutzbunker" ganz toll zu einer Austellung geräumt. Das war viel viel Arbeit. Super Franz.
Am Wochenende haben wir die Nachricht bekommen, diesen Samstag hier bei Trier auf dem Flugplatz 2 Stunden testen zu können. Für Franz ist es leider nicht möglich anwesend zu sein. Irgendwo muss ja die "Kohle" herkommen. Ich habe mit Tom, einen sehr engagierten Beifahrer. Ralf will auch kommen. Das Beo steht fertig da, einige Kleinigkeiten habe ich gestern und heute noch erledigt. So sind endlich die Sicherungssplinte für die Räder angekommen. Ich habe eine vorläufige Bremseinstellung montiert, dann müssen wir nich immer die vollständige Verkleidung abnehmen. Das Auffangsysthem vom Kühlwasser hatte auch etwas Aufmekrsamkeit nötig. Einmal alle Verkleidungssplinte probiert. Morgen noch etwas Sprit holen, dann sollte alles parat stehen. Ein wenig aufgeregt bin ich schon.
Von Rolf Biland, den ich der Feier von Franz gesprochen habe, war nicht viel über das Fahrverhalten des BEO s zu erfahren. Natürlich findet er den verbauten Viertakter völlig fehl am Platz. Im langsam-Fahren Modus kann man sich mit Rolf nicht unterhalten. Da gibt es nur 100%, aber das ist ja genau das was wir unbedingt vermeiden wollen. So muss ich selbst hinter die Geheimnissedieses einzigartigen Fahrzeugs kommen. Es wird, da bin ich sicher.
Danke an Franz für das Vertrauen das BEO auch ohne ihn auf die Piste zu bringen.
Mehr dann am Samstag, dann auch mit den neusten Bildern.
Ciao aus Trier
Eckart und Franz

Zum neuen Startbild auf der Webseite: Das habe ich gerade gefunden, nach unserem tollen 6 Platz beim WM lauf in Rijeka 2017 durfte Steffen das Gespann vom Parc Ferme zurückfahren. Das hat er sich verdient, und Spaß hat es ihm auch gemacht wie man sieht.
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und plötzlich ist alles anders 01.04.2019 - 00:04
Hallo

zur Zeit steht der vielleicht größte Wandel in meiner Rennkariere an.
Erst gab es vor 15 Jahren den Wechsel vom Beifahrer auf die Fahrerseite. Das hat mir schon gut gefallen, auch das Auseinandersetzen mit der Technik. Ein Formel 2 Gespann bietet da nicht allzuviele Variationen, aber ich denke ich habe mich mit allen intensiv und erfolgreich beschäftigt. Motoren waren eh noch nie meine Sache, am Fahrwerk gab es dafür ein paar Kleinigkeiten mit denen man „spielen“ konnte. Ich denke wir haben es gut hingekriegt, ich war nie besser wie bei meinem, sorry unserem, letzten WM Lauf in Rijeka 2017. Danke Steffen und alle anderen Beifahrer die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.
Der Rückzug letztes Jahr geht auch heute noch voll in Ordnung. Was soll nach der WM noch kommen, um weiter zu machen hätte es viel, für mich zu viel, gebraucht. Ich stehe weiterhin zu der Entscheidung.
Dann die Sache mit dem BEO das mich von Anfang an absolut fasziniert. Gerade die Hinterachse, all die Möglichkeiten die sich damit bieten, auch wenn ich dort wissensmäßig erst am Anfang stehe. Die Variation von Sturz, Nachlauf, Stabilisator usw. das hat schon was. Aber das BEO wird mit maximal 85% bewegt. Für mehr ist es einfach zu besonders, zu wertvoll und zu einzigartig.
Es juckt aber weiterhin und es muss etwas passieren. Vor allem in Sachen Speed und Limiterforschung. Eine Rückkehr in den Gespannsport schließe ich aus. Die F1 Gespann Geschichte schließe ich aus, sonst hätte ich es schon längst gemacht.Es sollte nicht sein.Ohne Steffen, als der weltbeste Beifahrer, fahre ich nicht mehr, und da bei ihm sowohl gesundheitlich wie auch die gute Integration ins Team Gasche im Wege stehen, macht ein erneutes Teambuilding mit ihm unmöglich. Das ist für mich endgültig.
Jetzt der Sprung zu den Vierradlern. Ja ich höhre die entsetzten Aufschreie...
Mit einem historschen Formel Ford soll es bei mir rennmäßig weitergehen. Auch dort sind die Motoren technisch beschränkt, das Fahrwerk läuft auf 13“ Rädern. Ist halt ein Rad mehr, und eine Person weniger. Hier bieten sich die Einstelloptionen am Fahrwerk die ich am BEO so lieben gelernt habe. Im Gegensatz zum BEO kann ich hier mit Leuten sprechen die damit Erfahrung haben. Mit Sicherheit vermisse ich den Zusammenhalt in der Gespannszene, so etwas ist einzgartig. Den passenden neuen Anhänger sowie die nötige Teamstruktur ist ja vorhanden. Technisch fühle ich mich auch durchaus in der Lage da mitzuhalten. Röhrchen, Bleche und Hebel, ganz mein Zeug.
Ich habe jetzt einen „Van Diemen“ Chassis mit 1800ccm Ford Motor aus Luxemburg übernommen. Das Team von dem ich das Fahrzeg erworben habe, ist bereits länger in meiner Kundschaft und nimmt mich ein wenig an die Hand bei den ersten Gehversuchen. Eine Probefahrt auf der Renn- und Teststrecke in Colmar Berg/Luxemburg lief bereits sehr sehr erfolgreich. Schnell, rund und sauber gefahren. Der Blickwinkel aus dem Cockpit ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Gut gesagt, man sieht deutlich weniger von der Strecke als aus einem Gespann. Und die blöden Spiegel braucht kein Mensch. Auch die Motorleistung ist im Verhältnis zum Gewicht überschaubar. Aber die Kurvengeschwindigkeiten sind irre. Wie muss das erst mit neuen Reifen gehen. Ja es hat mich erwischt.
Zur Zeit arbeite ich an der perfekten Sitzposition. Hier nehmen es die Autofahrer nicht wirklich genau. Zur Zeit glüht der Bandschleifer mit dem ich die Moosgummiplatten an- und einpasse. Abstützen mit den Oberamen rechts und links an der Cockpitwand geht ganz gut, ähnlich einer Gespannverkleidung. Nur der Schalthebel ist noch nicht da wo ich ihn gerne hätte. Aber mit ein wenig flexen, schweißen und zwei, drei Kugelköpfen kriege ich das schon hin. Die Pedalerie passt zumindest im Stand, mal sehen wie es im Ernstfall geht. Als Grundfarbe dient mir weiterhin mein RAL 2011, das bekannte Orange der letzten 8 Jahre. Konni ist schon am schleifen, nächstes Wochenende kommt die Farbe drauf.
So richtig hat mir ja eh keiner geglaubt daß ich für immer Schluss mit der Rennerei mache, obwohl der Entschluss damals ernst gemeint war und aus vollster Überzeugung getroffen wurde. Das die „Entziehungskur“ vom Rennsport bis zum Rückfall allerdings nur ein knappes Jahr dauerte, hat mich selbst überrascht.
Natürlich ziehe ich weiterhin das BEO Projekt durch, wie auch mein Engagement in der Sidecar Trophy. Nebenbei gehe ich halt mal ein bißchen fremd, mit 58 Jahren steht mir das zu...
Bald gibt’s mehr vom ersten gemeinsamen Training der Serie mit den zur Zeit 43 eingeschrieben Teams aus ganz Europa in dieser Serie. Ach ja, die Startnummer 60 die mir jahrelang gute Dienste geleistet hat, werde ich auch dort verwenden. Rotes Feld mit weißer Schrift (wie beim F2 Gespann) ist leider nicht möglich, ich habe es aber probiert. Auch der Teamname, (Team Early Grey) an dem sich natürlich nichts geändert hat, sorgte bei der Einschreibung für Verwirrung, Kopfschütteln und Rätselraten. Spaß und Doppeldeutigkeit sind nicht so ganz Sache der Vierradler, noch nicht! Ich werde meinen Erziehungsauftrag ernst nehmen.

Ciao bis bald mehr vom „3 Fronten Krieg“
Ciao bis bald
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