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30.12.2019
2020 die nächste Saison
Hallo,
erst wollen wir noch kurz das alte Jahr "abhaken". ... ...mehr
13.10.2019
ein ganz wenig geht immer
Hallo,
nach dem erfolgreichen Saisonabschluss mit dem BEO a... ...mehr
15.09.2019
Das war die Saison 2019
Hallo,
mit dem Red Bull Ring ist das aktive Jahr für das BE... ...mehr
 
News

2020 die nächste Saison 30.12.2019 - 10:52
Hallo,
erst wollen wir noch kurz das alte Jahr "abhaken".
Wir hatten einen wirklich schönen Saisonabschluss bei Kurt Rothenbühler. Aber der Reihe nach:
Das BEO muss auf Grund der Zollpapiere zurück in die Schweiz. Maggus, mein Ex Mechaniker und jetzt selbst Gespannpilot bot an, mit mir zu fahren. Einmal um mir bei der Fahrt in die Schweiz etwas Gesellschaft zu leisten auf der anderen Seite wollte er die "Stories" über die Heini Collection selbst überprüfen. Die Fahrt ging super erst am Schweizer Zoll gings rund. Einige Stunden später und nach diverser getauschen Währungseinheiten gings dann nach Wolhusen. Es hat zeitlich dann nur noch fürs Fahrradmuseum gelangt. Später sind wir vom Franz aus Richtung Interlaken gestartet. Mit von der Partie waren Maria und Peter, sowie Ralf mit Frau Uschi die getrennt von uns aus Ludwigsburg angereist waren. Nach ca 6 Kilometer haben wir dann mal die Besetzung de beiden Fahrzeuge gecheckt. Ja wir haben den Franz vergessen, zu Hause. JA DAS GEHT WIRKLICH: Also nochmal umdrehen, den Franz verpacken und dann zum Kurt. Vorbei an Luzern, über einen kleinen Pass nach Interlaken. (Klugscheißer: Interlaken heißt zwischen den Seen, so liegt es auch). Zu Kurt ging es dann auf immer enger werdenden Bergsträßchen. Am Ende der Sackgasse liegt sein Hof nebst Ferienwohnung. Südhang oberhalb von Interlaken. Direkter Blick auf die Eiger Nordwand. Erst wollten wir Flachländer das nicht glauben, aber es stimmt.
Abends kam dann noch der Ex Fahrer von Kurt. Zusammen mit Kurts Lebensgefährtin haben wir ein sehr leckeres Käsefondue genossen. Mit ein paar Bierchen wurde es eine mehr als gesellige Runde.
Zum Übernachten wurden wir auf verschiedene Zimmer im Anwesen aufgeteilt. Gute Nacht. Morgens wurden wir mit einem Alphornsolo von Kurt geweckt.... ja das muss man sich auf dem Trommelfell zergehen lassen. Bei Eier und Speck die letzten Promille neutralisieren. Zurück haben wir dann den Franz direkt eingepackt und "festgebunden". Von Wolhusen ging es dann über die Bodenseeroute nach Ludwigsburg bzw. Pforzheim. Dort habe ich noch einen Rohrausschleifer gekauft und abgeholt. Diesen brauche ich für ein Langzeitprojekt. Bau von 3 Bugatti 251 Replikas von 1952 (soweit ich weiß) dazu später mal mehr.
Saison 2020:
In der Planung mit dem BEO und der Schmied sind:
Red Bull, ggf ein Bergrennen in der Schweiz, Hockenheim im September und Oschersleben Anfang Oktober. Wie gesagt, wir sind in Planung und lassen euch rechtzeitig wissen, wann und wo wir "auf sschlagen"
Euch allen einen guten Rutsch und viel Spaß und Gesundheit im neuen Jahr.
"Die Franz Heini Collection"- Gang
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ein ganz wenig geht immer 13.10.2019 - 19:32
Hallo,
nach dem erfolgreichen Saisonabschluss mit dem BEO auf dem Red Bull Ring haben wir alle uns anderen Dingen zugewand.
Franz baut den "Silo" um bzw. aus.
Ich hatte mit Sidecar-Trophy, Arbeiten, Renovieren genug zu tun.
Das BEO stand jetzt einige Wochen ohne besondere Achtung auf dem Montagewagen. Nachdem alles soweit einmal auf- und abgearbeitet wurde habe ich das Regenvorderrad fertig gemacht. Gewindehülsen in die Radnabe ziehen, spezielle Imbusschrauben mit flachem Kopf besorgt und das ganze dann montiert.
Gestern war Rasti (Rübel) da, er zeichnet sich seit vilen Jahren für unsere Teamkleidung und das Design meines Gespannes aus, und hat uns den Anhänger etwas "gepimpt". So ganz weiß war ja eher langweilig. Ich habe mich an mein altes Anhängerdesign angelehnt, Rasti hat das toll umgesetzt. Jetzt sieht der "Würfel" deutlich gefälliger aus Mit im Schlepp war Bastian Born, meine erster fester Beifahrer.
In Planung ist ja das Treffen bei Franz mit allen Beteiligten der Saison 2019 sowie den beiden BEO-Konstrukteuren. Der Franz der macht das schon. Das BEO muss ja wegen der Zollpapiere spätestens Anfang Dezember zurück in die Schweiz sonst gibt es Ärger.
Wann und was wir im nächsten Jahr machen, wird auch Gesprächsthema werden. Noch ist nichts festgelegt, da ja auch noch keine verbindlichen Termine raus sind.
Wir halten euch auf dem Laufenden.
Ciao bis bald: "The BEO is back"
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Das war die Saison 2019 15.09.2019 - 15:07
Hallo,
mit dem Red Bull Ring ist das aktive Jahr für das BEO, Franz, Ralf und mich gelaufen. Wir hatten in Österreich viel Spaß auf der Strecke und sind auch technisch weiter gekommen. Trotz allem bleibt das BEO ein Oldtimer, eine Einzelstück und ein Klassiker. Wir sollten es nicht übertreiben.
Wir haben uns dieses Jahr auf drei Veranstaltungen beschränkt, um das BEO nicht inflationär zu präsentieren. Es ist etwas besonderes, soll und wird auch als solches behandelt.
Unser Dank gilt Ralf Unfried, unsere ruhige kundige Schrauberhand, meist von vielen unbemerkt, im Hintergrund. Es ist für mich mehr als beruhigend, wenn Ralf mir den letzten Klapps auf die Schulter gibt bevor es raus auf die Strecke geht. Dann ist alles ok!
Danke an meinen langjährigen Partner HJC-Deutschland für den passenden neuen Satz Helme. Trotz des Alters des Fahrzeuges, bei der Sicherheit gibt es keine Kompromisse.
Bei meinem anderen Freund und Partner, durch meine vollständige aktive Zeit als Fahrer begleitet hat, "Rasti" Rübel -Siebdruck, möchte ich mich erkenntlich zeigen. Er zeichnet sich für unsere Hemden und Shirts aus, und eben für die passenden Schriftzüge und Startnummern von der rechten Seite nach dem Cadwell Malleur. Schwamm drüber, nein besser Farbe drüber.
Weiterhin hat auch Mike Breitenbach (Pagid Bremsbeläge) sofort in die Schublade gegriffen. Es waren die "hellgrünen" die ich schon so lange kenne und schätze. Sie brauchen etwas Anfangsthemperatur, aber dann...
Zuletzt möchte ich persönlich dem Franz danken für das in mich gesetzte Vertrauen sowohl bei der technischen Vorbereitung wie auch beim Fahren. Das macht nicht jeder. Auch der Rest von unserem Doppelteam Fahrer Peter Schwegler mit Kurt Rothenbühler und Maria Schwegler. Wir hatten viel Spaß ohne das effektive Arbeiten zu vernachlässigen. Was ich alles von den Schweizern gelernt habe. Eierschneiden in perfektion, das Körpegewicht nach der Mondphase ausrichten, wie kommt die Scheiße auf die Bäume. Das lernt man nur wenn im Zelt Wörter wie " Hoii und Tschiissdreck" fallen.
Wir werden uns am Ende des Jahres in der Schweiz treffen, dann beraten wir wie es weitergeht.
Ciao und vielen Dank für eure Treue
Das "Team Heini Collection"
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"Der Berg ruft" Rennbereicht Red Bull Ring 19.08.2019 - 20:01
„Der Berg ruft“
Rennbericht mit dem BEO auf den Red Bull Ring.

Nach unserem erfolgreichen Auftritt auf der „Solitude“ standen einige Änderungen am BEO an. Dadurch dass ich das erste Mal frei, flüssig und zügig mit dem BEO gefahren bin hat sich das eine oder andere herausgestellt.
Uns ist aufgefallen, dass sich der Stabi seitlich verschoben hat. Kein Gespann hat ein solches Bauteil, fragen kann man darüber niemanden. Ich habe mit überlegt eine Anschlaghülse zu drehen, diese zu halbieren und an den jeweiligen Lagerböcken des Stabis zu montieren. Nachdem ich das gemacht habe, fielen mir alte Bilder aus dem Jahr 1978 in die Hand, ja dort hat man es sehr einfach mit zwei Schlauchschellen gelöst.
Durch die Änderungen an der Sitzposition wurde jetzt ein neuer Lenker fällig. Mit zwei 22mm Rundrohren, neu verschweißt und angeschraubt ist es beim BEO nicht getan. Es muss eine aufwendige Konstruktion gedreht und geschweißt werden. Der Originallenker von Rolf Biland soll ja nicht zerschnitten werden. Auf jeden Fall hat diese Aktion drei Tage gedauert, nebenher muss man ja noch ein wenig arbeiten. Wie immer wenn du eins änderst kommen die Folgeprobleme. Drehzahlmesser versetzen, Gasgriff anders montieren, wie schräg kann der Griff für die hydraulische Kupplung gestellt werden, langen die Kabel für den Aus- und Starterknopf, etc., etc. Gummi für das linke Lenkerende...hat Ralf Unfried mit in die Steiermark gebracht. (Klugscheißer die Erste: Den Lenkergummi mit Haarspray innen einsprühen und aufziehen. Hält! )
Am Alutank war eine kleine undichte Stelle, also den Sprit raus und den Tank eine Woche lüften lassen so dass alle Benzingase raus sind. Schweißen, einbauen, Leitungen anschließen, Probelauf der Benzinpumpe, fertig.
Dann musste für den Red Bull Ring noch mein alter Transponder für die Zeitübermittlung incl. den nötigen Kabeln montiert werden. (Klugscheißer die Zweite: „Der Transponder ermittelt nicht die Zeit, das wird weiterhin mit der Lichtschranke festgelegt. Er identifiziert nur das Fahrzeug, so dass das Zeitnahmeprogramm den Impuls dem entsprechenden Fahrzeug zuordnen kann. Im Extremfall wird das Zielfoto ausgewertet. (Siehe Assen 2016 bei uns)“
Dann Startnummern (wir fahren mit Nummer 2) plotten lassen, danke an Rasti Rübel der uns auch mit dem BEO so toll unterstützt. Es sollen ja nicht einfach „Zweier“ sein, das Auge ist ja auch beim BEO mit. Die wurden dann im Fahrerlager noch drauf gezaubert, man muss halt vorbereitet sein.
Da wir auf der Solitude mit beiden Konstrukteuren des BEOs gesprochen haben, kamen für sie letzte, für uns erste, Informationen über die Hinterachseinstellung heraus. Man hat sich da zum Glück noch erinnert. Diese Angaben habe ich überprüft...wir lagen knapp 30mm (das ist sehr sehr viel) daneben. Also wurden die Querlenker der Hinterradaufhängungen entsprechend eingestellt. Neben der Stabiänderung, auch da habe ich es mit einer genauen, nachmessbaren Einstellung probiert, sind das genug Änderungen. Jetzt muss man auf die Piste und Spüren was es gebracht hat.
Montag nach der Rückkehr aus Leonberg lagen zwei Pakete mit den neuen BBS Felgen vor der Halle. Erst mal die Felgen „roh“ montieren ob alles passt. Es passte. Dann die beiden Hinterreifen demontieren lassen, und auf die neuen Felgen montieren. Dazu müssen diese zerlegt werden, sonst geht’s nicht. Zum Wuchten der Räder musste ich für meine Wuchtwelle neue Anschlagscheiben aus Kunststoff drehen. Jetzt laufen alle drei Räder auf Null. Beim Vorderrad das selbe.
Das war das, was wir bis zum Eintreffen im Fahrerlager erledigt haben. Nun zum eigentlichen Rennwochenende.
Begonnen hat dies bereits am Montag. Konni und ich planten ein paar Tage Urlaub in der Steiermark. Beim Losfahren hat das Wohnmobil direkt „gesponnen“. Einmal um den Kreisel rum und zurück in den Hof, 6 mal die „zwei“ gewählt und nach gut 90 Minuten stand der ADAC auf der Matte. Der Monteur erkannte das die Handdieselpumpe aus Gummi die im Saugschlauch platziert ist, gerissen war und der Motor Luft ansaugte. Pumpe raus, Zwischenschlauch eingesetzt und die Abfahrt auf Dienstagmorgen 3.00 verschoben. Mit Ralf hatten wir uns verabredet, er hängte sich kurz hinter Heilbronn an uns dran. In mehr oder weiger einem Rutsch sind wir dann durch bis in die Steiermark auf den von uns ausgesuchten Campingplatz ca. 5 Km von der Rennstrecke entfernt. Bei der Einfahrt,... Familie Crome war auch schon da. Sie haben sich den Moto GP angesehen. Sie sind Permanentstarter in der Sidecar Trophy und ziehen am Freitag mit uns weiter. So klein ist die Welt.
Am Freitag waren wir am Vormittag bereits im Fahrerlager, später trafen Franz und Kurt aus der Schweiz, und Peter Schwegler aus seinem Kurz-Ungarnurlaub ein. Gemeinsam schnell das Zelt aufgebaut und eingerichtet, der Platz war natürlich reserviert. Dann mussten wir uns noch länger zur technischen Abnahme anstellen. Sie konnten dort mit dem BEO nicht wirklich etwas anfangen.
Eine erneute Unterhopfung von Franz hat kurzfristige Rettungsmaßnahmen in Form von Flüssigkeitszufuhr zur Folge gehabt. Erfolgreich!
Samstagmorgen dann raus zum ersten Training. Ich konnte mich langsam steigern vor allem beim Bremsen ging es vorwärts. Ich hatte immer ein leichtes Vibrieren am Vorderrad, das war ab der Hälfte des Trainings weg. Ich habe vorher noch nie so stark mit dem BEO gebremst, das hat wohl die gesamte Anlage neu „eingeschliffen“. Alles andere funktionierte perfekt, auch der neue Lenker und die Einstellungsänderungen an der Hinterachse waren ein deutlicher Schritt nach vorne. Danke an Ralf der sich immer so perfekt auch um die kleinste Kleinigkeit kümmert. Dann kann man mit einem 40 Jahre alten Gespann auch zuverlässig fahren. Das ist nicht bei allen Teilnehmern der Szene so. Vorbereitung ist alles. Am Ende sprang für uns der sechste Startplatz raus. (dritte Reihe rechts)
Rennen 1)
Ich war immer ein guter bis sehr guter Starter. Eigentlich kein Problem. Nur der im BEO verbaute Motor will keine hohen Drehzahlen mit schleifender Kupplung. Ein bisschen gerupft hat es schon, vielleicht war es auch die Hinterachse, da ist absolut kein Schlupf vorhanden. Na ja, es ging ja nicht um den Grand Prix Sieg. Nach der ersten Ecke waren wir trotzdem dank dem enormen Drehmoment des Motors noch Sechster. Während des Rennlaufs konnten wir unsere Rundenzeiten immer weiter runterschrauben und den einen oder anderen Teilnehmer aufschnupfen, auch wenn in den letzten zwei Runden das Bremspedal immer länger wurde. In den kurzen Ecken verstehe ich das BEO schon recht gut. Kurz einlenken und dann voll das Kabel spannen. Das BEO zieht ohne Schieben übers Vorderrad aus der Kurve obwohl der Vorderreifen nach dem Rennen nicht nach „gearbeitet bei optimaler Temperatur“ aussah. Am Ende war es, auch Dank der hervorragender Leistung meines Beifahrers Franz Heini, Platz 3, geht doch.
Nach dem Rennen haben wir die komplette Bremsanlage entlüftete. Aus diesem Grund mussten wir allerdings die Teilnahme an den Paradeläufen absagen müssen.
Rennen 2)
Am Start die selben Mucken, aber jetzt wusste ich ja was kommt. Diesmal war ich auf der Strecke auch deutlich aggressiver, auch in den schnelleren Ecken ging ich forscher an die Sache ran. Zur Rennmitte tauchten plötzlich unsere Teammitglieder Peter Schwegler mit Kurt Rothenbühler im Seitenwagen neben uns auf. Sie fahren die Schmied-Yamaha von Rolf Biland aus dem Jahr 1979. Sie verwenden allerdings den originalen Zweitaktmotor (OW 31). Nein ziehen lassen ging nicht. Ich suchte meinen Vorteil beim Beschleunigen aus den langsameren Ecken, sie nutzen ihren bei den schnellen Passagen. Mehrfaches Hin- und Her zur Freude der zahlreichen Zuschauer war die Folge. Zwei Runden vor Schluss lagen Peter und Kurt in der Lauda-kurve nach Start und Ziel vorne. Wir haben uns den Berg hoch zur Remus-Kurve im Windschatten angesaugt und daneben gesetzt. Im Training habe ich bei diesem Manöver noch nachgegeben, --im Training. So konnten wir uns wieder vor die Beiden setzten und diesen 2 Platz bis ins Ziel verteidigen. Aber mehr wie 15 Meter waren die Beiden nie hinter uns.
Rennpremiere geglückt!
Danke Franz, Danke Ralf, Danke Maria und Konni, Danke Peter und Kurt (auch für den guten morgendlichen Tee). Ohne Mannschaft geht’s nicht.
Wie und ob es dieses Jahr noch einen Einsatz für das BEO gibt ist bis jetzt noch nicht geklärt. Wir halten euch auf dem Laufenden.
„The BEO is back“
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Rennbericht Solitude 23.07.2019 - 08:40
Rennbericht „Solitude“

doch vor dem Spaß hat der „Liebe Gott“ die Reparatur der Schäden des Cadwell Crashs angesetzt. Wir, bzw. ich, habe ja die Streckenbegrenzung berührt, na ja die rechte Verkleidungsseite hat es erwischt. „Schande über mich“.
Also erstmal die notdürftige Reparatur, die uns aber noch den Sonntag in England gerettet hat, aus Klebeband und Blechstreifen entfernen und ein ordentliches Blechmodell mit Falzkant etc. angefertigt. Dann die „Katastrophenkiste“ rausgekrammt und angefangen die Seite von innen mit Harz und Glasfasermatten neu aufzubauen. Nach dem Kleben hat der Gott der glatten Flächen das Spachteln-Schleifen-Spachteln-Schleifen etc. gesetzt. Nicht wirklich eine Arbeit die ich gerne mache, aber Strafe muss sein. Am Samstag letzter Woche habe ich mir dann die Zeit genommen die geschliffene Seite ordentlich abzukleben, die Zierstreifen aufzubringen und dann das ganze zweifarbig zu lackieren(mit der Spraydose). Wenn man in2 Meter Entfernung steht, sieht es aus wie früher. Rasti hat mir kurzfristig direkt nach seinem Urlaub die Beschriftungen gemacht (vielen vielen Dank für die schnelle Hilfe) die dann noch aufgeklebt werden mussten. Wie gesagt, für mal schnell reparieren finden wir es ....ok!
Freitagmorgen gegen 5.15 habe ich mich nach Leonberg in Richtung Solitude aufgemacht. Gegen 9.00 war ich vor Ort, mit Ralf Unfried habe ich mich an einer Bushaltestelle kurz vor der Strecke getroffen. Am Fahrerlager eingetroffen wurde uns direkt mitgeteilt in welchem Sammelzelt die Gespanne stehen. Wir haben, da noch alles leer war, direkt das erste Zelt bezogen, BEO raus, Werkzeugkisten Kompressor etc. sortiert und aufgestellt. Das Wohnmobil samt Anhänger (Hänger ist etwas anderes) konnten wir direkt neben den Zelten auf einer Wiese abstellen. Da an den Strom angeschlossen, diesen auch gleich weiter in unser Zelt gelegt. Da waren wir die einzigen. Alle anderen haben am Samstagmorgen kurz bevor es losging festgestellt daß sie keinen Strom für ihre Startmaschinen haben. Profis halt.
Gegen Mittag kam dann die Schweizer Fraktion an. Auch hier wurde gemeinsam schnell ausgeladen und die Fahrzeuge neben meinem, der Platz natürlich mit den Trophy Hütchen abgesperrt, abgestellt. Da vor allem der Franz (Heini) völlig unterhopft war, mussten wir erste Reanimationen in Form kalter Bierdosen einleiten.
Die technische Abnahme war eine Sichtprüfung. Die Papierabnahme war auch problemlos. Abends gab es, der Region entsprechend, Maultaschen.
Unsere Zeitfenster waren Samstag wie Sonntag 11.00 und 13.10. Das gab uns nach den Turns a 20 Minuten genug Zeit auch die erlesenen Fahrzeuge an der Strecke bei ihren Turns zu beobachten.
Im ersten Turn, umsäumt von ca. 20 BMW Gespannen haben wir uns erst einmal mit der Naturrennstrecke vertraut gemacht. Es war eine Parade, kein Rennen, auch wenn manche dies vergessen hatten. Mit jeder Runde (ca. 10km Rundenlänge) hatte ich mehr Vertrauen ins BEO, manchmal wurden wir sogar frech und überholten außen herum in einer langen Kehre. Die Zuschauer hatten ihren Spaß, das haben wir während der Fahrt gespürt. Eine wirklich tolle Atmosphäre. Die Strecke war auch teilweise wie auf der Isle of Man. Schnell schwingend nur ohne die furchtbaren Wellen und Buckel.
Samstagabend sind wir dann ins Autofahrerlager gegangen und haben uns die teils Millionen Euro teuren Fahrzeuge angesehen. Das war schon was. Natürlich waren auch Ford Capri, Escort, Steinmetz Opel Commodore etc. „anwesend“. Porsche hatte die Museumstür geöffnet und Dinge wie einen 917, verschiedene F1 mit 1500 ccm und andere Raritäten an die Strecke gekarrt. Anschließend haben wir im Biergarten des Hotel Glemseck Schwarzwälder Kirschtorte mit Radler zu uns genommen. Das mit dem Kuchen scheint bei jedem Wochenende irgendwann über unser Team „reinzubrechen“. Es gibt schlimmeres. Auch wissen wir jetzt wie die spezielle Verschmutzung in die Baumkronen kommt. Auflösung darüber gibt es später.
Die Turns am Sonntag liefen immer besser. Bei den letzten drei Runden haben bis auf Peter Schwegler mit dem Schmied Gespann von Rolf Biland aus dem Jahr 1979, alles aufgeschnupft was so vor uns fuhr. Natürlich hilft es auch das etwas ankommt wenn man das Kabel strammzieht. Franz, das muss ich hier einmal offen, sagen, ist der beste Beifahrer den ich je im BEO hatte. Super Franz. Nein das ist nicht ironisch gemeint, je schneller ich werde umso mehr muss sich der Beifahrer mit Armen, Beinen und Körperspannung in dem „Loch“ verkeilen. Das ist schwieriger als es von Außen aussieht. Das Abstützen beim Bremsen, Kurvenfahrern und Beschleunigen wie es beim normalen Gespann für den Beifahrer möglich ist geht beim BEO nicht.
Samstag war Guido Sieber bei uns, am Sonntag konnten wir Beat Schmid im Zelt begrüßen. Der fachkundige Leser nimmt diverse Buchstaben der Vornamen der Beiden und formt das Wort „BEO“ daraus. Die Beiden haben das Fahrzeug vor 40 Jahren entworfen und gebaut. Wir bleiben in Verbindung!
Als Resümee können wir von der Solitude mitnehmen, das uns jede Runde weiter nach vorne bringt. Das Vertrauen in die mir anvertraute Technik wird größer. Das Fahrzeug hat noch sehr sehr große Reserven die ich wohl nie ganz ausloten werde. Es ist auch gut so.
Nächster Halt des BEO ist der RED Bull Ring in der Steiermark am 17-18.8.2019. Wir sehen uns! „The BEO is back!“
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