Besucher gestern: 341 | Besucher heute: 177 | Online: 1 Letzte Änderung: 23.07.19   home | impressum | kontakt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

:: topnews
23.07.2019
Rennbericht Solitude
Rennbericht „Solitude“

doch vor dem Spaß hat der „Liebe G... ...mehr
26.06.2019
Cadwell Parc, der Bericht
Cadwell Parc, Sidecar Revival

nach langer Planung ging es... ...mehr
08.06.2019
es kribbelt schon
Hallo an alle,
so langsam wird es ernst. Am Mittwoch den 19... ...mehr
 
News

Rennbericht Solitude 23.07.2019 - 08:40
Rennbericht „Solitude“

doch vor dem Spaß hat der „Liebe Gott“ die Reparatur der Schäden des Cadwell Crashs angesetzt. Wir, bzw. ich, habe ja die Streckenbegrenzung berührt, na ja die rechte Verkleidungsseite hat es erwischt. „Schande über mich“.
Also erstmal die notdürftige Reparatur, die uns aber noch den Sonntag in England gerettet hat, aus Klebeband und Blechstreifen entfernen und ein ordentliches Blechmodell mit Falzkant etc. angefertigt. Dann die „Katastrophenkiste“ rausgekrammt und angefangen die Seite von innen mit Harz und Glasfasermatten neu aufzubauen. Nach dem Kleben hat der Gott der glatten Flächen das Spachteln-Schleifen-Spachteln-Schleifen etc. gesetzt. Nicht wirklich eine Arbeit die ich gerne mache, aber Strafe muss sein. Am Samstag letzter Woche habe ich mir dann die Zeit genommen die geschliffene Seite ordentlich abzukleben, die Zierstreifen aufzubringen und dann das ganze zweifarbig zu lackieren(mit der Spraydose). Wenn man in2 Meter Entfernung steht, sieht es aus wie früher. Rasti hat mir kurzfristig direkt nach seinem Urlaub die Beschriftungen gemacht (vielen vielen Dank für die schnelle Hilfe) die dann noch aufgeklebt werden mussten. Wie gesagt, für mal schnell reparieren finden wir es ....ok!
Freitagmorgen gegen 5.15 habe ich mich nach Leonberg in Richtung Solitude aufgemacht. Gegen 9.00 war ich vor Ort, mit Ralf Unfried habe ich mich an einer Bushaltestelle kurz vor der Strecke getroffen. Am Fahrerlager eingetroffen wurde uns direkt mitgeteilt in welchem Sammelzelt die Gespanne stehen. Wir haben, da noch alles leer war, direkt das erste Zelt bezogen, BEO raus, Werkzeugkisten Kompressor etc. sortiert und aufgestellt. Das Wohnmobil samt Anhänger (Hänger ist etwas anderes) konnten wir direkt neben den Zelten auf einer Wiese abstellen. Da an den Strom angeschlossen, diesen auch gleich weiter in unser Zelt gelegt. Da waren wir die einzigen. Alle anderen haben am Samstagmorgen kurz bevor es losging festgestellt daß sie keinen Strom für ihre Startmaschinen haben. Profis halt.
Gegen Mittag kam dann die Schweizer Fraktion an. Auch hier wurde gemeinsam schnell ausgeladen und die Fahrzeuge neben meinem, der Platz natürlich mit den Trophy Hütchen abgesperrt, abgestellt. Da vor allem der Franz (Heini) völlig unterhopft war, mussten wir erste Reanimationen in Form kalter Bierdosen einleiten.
Die technische Abnahme war eine Sichtprüfung. Die Papierabnahme war auch problemlos. Abends gab es, der Region entsprechend, Maultaschen.
Unsere Zeitfenster waren Samstag wie Sonntag 11.00 und 13.10. Das gab uns nach den Turns a 20 Minuten genug Zeit auch die erlesenen Fahrzeuge an der Strecke bei ihren Turns zu beobachten.
Im ersten Turn, umsäumt von ca. 20 BMW Gespannen haben wir uns erst einmal mit der Naturrennstrecke vertraut gemacht. Es war eine Parade, kein Rennen, auch wenn manche dies vergessen hatten. Mit jeder Runde (ca. 10km Rundenlänge) hatte ich mehr Vertrauen ins BEO, manchmal wurden wir sogar frech und überholten außen herum in einer langen Kehre. Die Zuschauer hatten ihren Spaß, das haben wir während der Fahrt gespürt. Eine wirklich tolle Atmosphäre. Die Strecke war auch teilweise wie auf der Isle of Man. Schnell schwingend nur ohne die furchtbaren Wellen und Buckel.
Samstagabend sind wir dann ins Autofahrerlager gegangen und haben uns die teils Millionen Euro teuren Fahrzeuge angesehen. Das war schon was. Natürlich waren auch Ford Capri, Escort, Steinmetz Opel Commodore etc. „anwesend“. Porsche hatte die Museumstür geöffnet und Dinge wie einen 917, verschiedene F1 mit 1500 ccm und andere Raritäten an die Strecke gekarrt. Anschließend haben wir im Biergarten des Hotel Glemseck Schwarzwälder Kirschtorte mit Radler zu uns genommen. Das mit dem Kuchen scheint bei jedem Wochenende irgendwann über unser Team „reinzubrechen“. Es gibt schlimmeres. Auch wissen wir jetzt wie die spezielle Verschmutzung in die Baumkronen kommt. Auflösung darüber gibt es später.
Die Turns am Sonntag liefen immer besser. Bei den letzten drei Runden haben bis auf Peter Schwegler mit dem Schmied Gespann von Rolf Biland aus dem Jahr 1979, alles aufgeschnupft was so vor uns fuhr. Natürlich hilft es auch das etwas ankommt wenn man das Kabel strammzieht. Franz, das muss ich hier einmal offen, sagen, ist der beste Beifahrer den ich je im BEO hatte. Super Franz. Nein das ist nicht ironisch gemeint, je schneller ich werde umso mehr muss sich der Beifahrer mit Armen, Beinen und Körperspannung in dem „Loch“ verkeilen. Das ist schwieriger als es von Außen aussieht. Das Abstützen beim Bremsen, Kurvenfahrern und Beschleunigen wie es beim normalen Gespann für den Beifahrer möglich ist geht beim BEO nicht.
Samstag war Guido Sieber bei uns, am Sonntag konnten wir Beat Schmid im Zelt begrüßen. Der fachkundige Leser nimmt diverse Buchstaben der Vornamen der Beiden und formt das Wort „BEO“ daraus. Die Beiden haben das Fahrzeug vor 40 Jahren entworfen und gebaut. Wir bleiben in Verbindung!
Als Resümee können wir von der Solitude mitnehmen, das uns jede Runde weiter nach vorne bringt. Das Vertrauen in die mir anvertraute Technik wird größer. Das Fahrzeug hat noch sehr sehr große Reserven die ich wohl nie ganz ausloten werde. Es ist auch gut so.
Nächster Halt des BEO ist der RED Bull Ring in der Steiermark am 17-18.8.2019. Wir sehen uns! „The BEO is back!“
0 Kommentare

Cadwell Parc, der Bericht 26.06.2019 - 20:07
Cadwell Parc, Sidecar Revival

nach langer Planung ging es dann endlich los. Mittwochnachmittag kamen Maria und Peter Schwegler, Kurt Rothenbühler und Franz als Zwischenstopp aus der Schweiz an. Ralf Unfried unser BEO Mechaniker stieß etwas später aus Ludwigsburg dazu. Abends hat Konni lecker gekocht, in lustiger Runde das eine oder andere Bier.
Donnerstagmorgen 5.00 Abfahrt nach Calais. In Luxemburg kurz noch vollgetankt, und dann ab die 450km nach Calais abspulen. Alles ging relativ glatt, die Überfahrt war ruhig. Dann von Dover direkt weiter in Richtung Norden. Kurt Rothenbühler (Beifahrer von Peter Schwegler auf dem Schmied Gespann) hat für Donnerstagabend ein Treffen mit u.A. Roger Body eingefädelt. Roger veranstaltet die Englische Gespannmeisterschaft, ist vor gut 15 Jahren auch bei mir im Eurocup gefahren. In einem ländlichen Pub nach bester Englischer Tradition haben wir sehr gut zu Abend gegessen, das eine oder andere Bier genommen. Danke Roger.
Freitagmorgen haben wir dann die letzten 150km nach Cadwell Parc abgespult. Schnell wurde das Zelt gemeinsam aufgebaut und eingerichtet. Dann ging der Hype los. Das BEO ins Zelt gestellt, die bereits auf dem Gelände befindlichen Fahrer, Beifahrer und Zuschauer waren völlig aus dem Häuschen. Der Run hat bis Sonntagabend angehalten. Ja das BEO war der absolute Star der Veranstaltung.
Freitagabend wurden wir erneut mit der „VIP-Truppe“ der Veranstaltung eingeladen. Mit einem Bus ging es ca. 15 km zu einem feudalen Landsitz. Der Hausherr nebst Gattin luden zum Sektempfang mit anschließenden Häppchen, endend in einem warmen Buffet, vorzugsweise Rindfleisch. Der Hausherr steht der Firma Lincoln Red vor, die spezielle Rinder züchtet. Er hat sich auch als Sponsor des Sidecar Festivals engagiert. Passt doch.
Samstagmorgen als gute Deutsche um Punkt 7.30 zur technischen Abnahme. Erneut hat das BEO für den ganz großen Wirbel gesorgt. Selbst aus der Dusche, nur ein Handtuch vor gebunden, hat man die Leute geholt um dieses besondere Gespann zu beäugen. Natürlich ließen es sich die Techniker nicht nehmen die Verkleidung abnehmen zu lassen und die „reine Technik“ endlich nach 40 Jahren zu inspizieren. Für die Helme noch die passenden Aufkleber und die „Fahrkarten“ holen. Diese müssen immer am Vorstart abgegeben werden... ist halt das Englische System.
Gegen 14.00 war dann unser erster Turn der „Parade“dran. Wir alle folgten einen Führungsfahrzeug um die Strecke die an sich schon mal ein Hammer ist. Durchgehend ca. 6 Meter breit, das ist nicht wirklich viel. Hier gibt es alles: Enge Kehren, einen Sprunghügel, mittelschnelle dreifach Schikanenpassagen, superschnelle bergauf und bergab Stücke. Anspruchsvoll, nein sehr anspruchsvoll. Die Session ist dann aus unserer Sicht schnell erzählt. Ausgangs Hairpin etwas stramm am Gas, ein Zucker nach links einer nach rechst ab in die Begrenzung. Franz hat nach dem Aussteigen gelacht: „Das richten wir schon, alles halb so schlimm“. Ich selbst war geschockt und hätte mich am liebsten verkrochen. Ich dachte noch drüber nach wie es sonst in so einem Fall ist. Immer erst mal über den Beifahrer meckern und ihm die Schuld geben. Beim BEO ist es aber das einzige Gespann weltweit, wo diese Masche nicht geht. Also meine Schuld, das gebe ich in Demut zu. Vom Lumpensammler wurden wir im Fahrerlager abgesetzt wo wir uns gleich an die Reparatur machten. Es mussten zwei Rahmenausleger gerichtet werden und die Verkleidung irgendwie zusammengesetzt werden. Dieses haben wir mit Alublechen gemacht das uns andere Teams zur Verfügung gestellt haben. Ich war ja gut ausgerüstete, aber solche Arbeiten war nicht wirklich eingeplant. Immerhin hatte ich mein Schweißgerät dabei, das war ja schon mal was. Zwischendrin haben wir noch als Team gemeinsam gegessen. Hier kam der Spaß zum Glück nicht zu kurz. Gegen 21.00 waren Ralf (vielen Dank für die top Arbeit und Geduld) und ich fertig. Danach eine schnelles Bier beim Gang durchs Fahrerlager. Es war echt viel los. Auch ließen wir es uns am Nachmittag nicht nehmen ein Rennen der Englischen Meisterschaft anzusehen. Da können sich viele, die von sich behaupten schnell zu sein, noch mehrere Scheiben abschneiden. Das ist Racing pur, hart aber fair.
Am Sonntag haben wir beide Session entsprechend vorsichtig angehen lassen. Ganz ganz langsam haben wir uns auf der Strecke gesteigert. Runde für Runde den Bremspunkt in 10 Meter Schritten nach hinten gelegt. Die Sitzposition ist absolut untauglich. Das war so in der Werkstatt und auch in Föhren nicht abzusehen. Da muss etwas passieren und wird es auch aber ohne die original Sitzposition zu verändern. Moosgummi platten verkleben und passend schleifen. Genauso denke ich über einen kompletten neuen Lenker mit Übertragung nach. Aber so weit ist es noch nicht.
Trotz mehr als verhaltener fahrt war das BEO an sich der absolute Start der Veranstaltung. Unser letzter Turn war dann gegen 18.00. Alles gut. Nach dem Abbau und dem Verstauen der Gespanne haben wir uns auf die ca. 350km nach Dover gemacht. Es lief sehr glatt. Um 2.00 ging es auf die Fähre nach Dünkirchen, von dort ca. 150km bis zur ersten Tankstelle in Belgien. Dort haben wir uns zu ca. 3 Stunden Schlaf gezwungen. Von dort sind wir getrennt weitergefahren. Franz und Kurt direkt in die Schweiz, Maria und Peter wollten noch einen entspannten Tag in Luxemburg dranhängen und Ralf und ich nach Trier.
Es gibt noch so viel zu erzählen. Es war ein wirklich tolles Wochenende, genau der richtige Platz das BEO nach 40 Jahren wieder zu präsentieren. Danke an alle die uns geholfen haben, vor- während und nach der Veranstaltung.
Jetzt gilt es die Verkleidung zu richten und das BEO für die Solitude Veranstaltung in 4 Wochen vorzubereiten. Wir arbeiten dran.
Ciao, Franz, Peter und Maria, Kurt, Ralf und ich! „The BEO is back“
0 Kommentare

es kribbelt schon 08.06.2019 - 08:04
Hallo an alle,
so langsam wird es ernst. Am Mittwoch den 19.6 kommen Franz mit Peter Schwegler und Kurt Rothenbühler aus der Schweiz zu uns nach Trier. Es wird bestimmt ein schöner Abend. Am Donnerstag geht es dann zusammen mit Ralf Unfried nach England. Abfahrt irgendwo um 5.30 bis 6.00. Die Fähre geht gegen 11.00.
In der Planung für das Cadwell Wochenende haben wir genau festgelegt, wer was mitbringt. Das Zelt kommt aus der Schweiz, da dort im Gegensatz zu meinem Zelt, die komplette Seitenwand geöffnet werden kann. Für die Präsentation von 2 Gespannen optimal. Die Elektrik incl. Beleuchtung kommt aus Deutschland. Auch Auffahrrampen, Kompressor etc. werden wir uns teilen. Ich freue mich drauf. Auch die Planung im Vorfeld macht Spaß, aber jetzt will ich endlich mit dem BEO auf die Strecke.
Am Anhänger habe ich noch schnell eine Außensteckdose montiert. Wer weiß wer darin die Nacht verbringt, ohne Handyaufladen geht ja gar nichts mehr.
Wie gesagt, es kribbelt schon und nicht nur bei mir.
Ciao aus Trier bis in Kürze.
"The BEO is back"
PS: Das neue Frontbild zeigt das BEO 1978 auf der Isle of Man. Damals leider Ausfall im Rennen.
0 Kommentare

Zwischenbilanz 11.05.2019 - 19:09
Hallo an alle BEO fans,
nachdem die Ansauggummis für die Vergaser gewechselt wurden, warten wir auf den ersten Einsatz im Juni in Cadwell Parc. Mittlerweile habe ich mir die ersten onboard Videos von der Strecke angesehen. Da geht es schön rauf und runter, eine richtige englische Parc Rennstrecke. Die hat was.
Nächste Woche will ich mich nochmal mit den Stoßdämpfern beschäftigen, haupsächlich für eine etwas härtere Abstimmung. Alles weitere muss vom Fahren kommen.
Die Technik ist fertig, da gibt es onst nichts viel zu machen, da wir ja im Winter sehr fleißig waren. Ach ja die Vergaserabdeckung muss ich noch kanten.
Ciao bis bald
"The BEO is back"
0 Kommentare

und nun? 21.04.2019 - 16:55
Hallo,
so der erste Test und die damit gewonnen Eindrücke ist um.
Ja das Gespann hat mir etwas vermittelt.
Mit etwas Überlegen komme ich zu dem Schluss, die Hinterachse muss härter werden. Erst habe ich mich mit dem Stabi beschäftigt. Aber auf alten Aufnahmen sieht man, daß die Positionen der Stabianlenkung rechts und links sehr ähnlich dem sind wie es jetzt ist.
Ich werde die Dämpfer härter machen. Nächste Woche werde ich nochmal den Spezialisten von White Power kontaktieren, der uns die Federbeine überholt hat. Ich habe ihm als Grundeinstellung "weich" gegeben, so hatte ich es bei meinem F2. Aber das BEO ist kein F2. Ich bin aber trotzdem sehr sehr froh, das es eine Rückmeldung vom Chassis gab, sodaß wir etwas zum arbeiten und verstellen haben.
Weiterhin werden wir die Vergaseransauggummis wechseln, einfach pro forma. Wir sind uns nicht sicher ob der Motor da nicht etwas Falschluft zieht.
Weiterhin habe ich im Tausch die orginale vordere Bremszange bekommen die ich montieren will. Mal sehen wie es da mit den Anschlüssen aussieht. Neue Manschetten für die 4 Bremskolben habe ich noch, die kommen natürlich vorab rein. Wenn schon denn schon.
Wir sind bereits mit dem Team den Trip nach England (Cadwell Parc) im Juni am planen. Fähren raussuchen, Tankstopps festlegen, Mahlzeiten aufteilen (wer bringt was mit). Wir werden vorraussichtlich mit zwei Gespannen nach England reisen. Neben dem BEO noch das Schmied Gespann mit dem Peter (Schwegler) und Franz die letzten Jahre erfolgreich unterwegs waren.
Wenns etws neues gibt, ...hier.
Ciao vom gesamten Team
0 Kommentare

 © (04/2007 - 08/2019) by STG |