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Rennbericht Red Bull Ring 11.08.2013 - 15:15
Rennbericht Red Bull Ring

Knapp 900 Km Anfahrt in die Steiermark, aber es lohnt sich. Die Strecke ist traumhaft in die Landschaft eingebettet. Außerdem ist es das einzige Rennen, an dem wir uns eine Box gönnen. Das erspart den Zelt Auf- und Abbau und hat auch weitere Annehmlichkeiten, wie Toiletten, Pressluft, Wasser etc. Leider mussten wir aus gesundheitlichen Gründen auf Mechaniker "Maggus" verzichten. Dann merkt man erst mal was man an ihm hat.
Wir waren Freitagvormittag im Fahrerlager. Auf Grund des sehr guten Verhältnisses zum Veranstalter bekamen wir früh die Schlüssel zur Box und konnten uns einrichten. Mit in der riesigen Box schon traditionell das Team von Ken Knapton. Gegen Abend kam Andy mit seinem Wohnwagen.
Das erste Training begann bereits um 8.30, recht früh für Gespannfahrer. Wir fuhren mit alten "Pellen" um die Lage zu sondieren. Es hat Spaß gemacht mit dem rutschenden Gespann „zu spielen“ und die Zeiten waren auch top. Im zweiten Training war es deutlich heißer. 36 Grad, asphalt 56 Grad. Wir hatten mit Überhitzung zu kämpfen. Das Kühlsysthem war am Limit. Kurz vor Ende des Trainings brach eine Schlauchschelle. Das gesamte Kühlwasser ergoss sich in unsere extra dafür vorgesehene Auffangwanne. Danke an Mitkonkurent Günther Bachmaier, der uns ohne lange zu fackeln von der Strecke in die Box zurückschob. Es ist schön die sportlichen und freundschaftlichen Dinge der Serie so eng beieinander zu wissen. In Addition beider Trainings lagen wir hinter zwei Gaststartern auf Platz 5. das geht voll in Ordnung.
Der Supersprint wurde bereits am Samstagabend gestartet. Nach dem Start hielten wir Platz fünf. Aber bereits in der zweiten Kurve strecke Tassilo Gall die Nase seines F600 Gespannes vor. Zweimal konnten wir den Angriff auf der Bremse abwehren. Dann spielte Tassilo sein Fahrwerk aus, und „nahm“ uns in der ersten Linkskurve auf der Außenbahn. Respekt. Im Laufe des Rennens kamen so nach und nach noch einige F1 Teams vorbei. Wir haben da auf den Geraden einfach nichts entgegen zu setzen. Die Wasserthemperatur stieg auf bis zu 97 Grad. Ich nahm etwas Drehzahl raus um ein Übehitzen des Motors zu verhindern. Durch das dauernde Prüfen der Wasserthemperatur ging auch etwas Konzentration verloren. So landeten wir am Ende auf Platz 9, durch Gaststarter bereinigt Platz 7. das geht in Ordnung, Punkte gesammelt und nichts kaputt gemacht.
Der Sprint sollte am Sonntagmorgen stattfinden. Auf Grund eines Unfalls beim Start der Klasse vor uns gab es erhebliche Verzögerungen im Zeitplan. Das Rennen wurde gestrichen. So blieb uns nichts anderes übrig als 3 Liter zusätzlich zu tanken, der der Hauptlauf 4 Runden länger dauert und auf den späten Nachmittag zu warten. Ansonsten war das Gespann ja fertig vorbereitet.
Das Hauptrennen wurde um 17.00 gestartet. Wir haben uns wieder auf Platz 5 eingenistet. Bachmaier/Klinglmayr waren genauso schnell wie, wir, aber halt auf Platz 4 da gab es keinen weg vorbei. Im Laufe weiterer Rennrunden kamen noch Chris Baert und Felix Bereuter vorbei. Ja mal wieder zwei F1 Fahrzeuge. Diesmal hielt sich die Wasserthemperatur in akzeptablen Bereichen so dass wir den Anschluss nicht verloren. Irgendwann kommt immer unsere Stunde. Ende der 7 von 10 Runden schnappten wir uns beide auf einmal beim Anbremsen der ersten Rechtskurve vor Start und Ziel. In diesem welligen Abschnitte waren wir schon immer besonders gut. Mit zwei harten Runden am Limit konnten wir ein wenig Abstand zwischen beide bringen. Das Rennen wurde dann vorzeitig wegen Unfalls abgebrochen und nach der Zieldurchfahrt Ende der 7 Runde gewertet. Glück gehabt, aber daran hat es uns ja noch nie gemangelt.
Es gab wirklich tolle Pokale für dieses Rennen, mal etwas anderes. Auf der Heimfahrt gab es noch ein heftiges Gewitter mit Hagel und allem was dazu gehört. Wir „verkrochen“ uns in einem kleinen Ort nahe der Strecke, direkt vor einer lokalen Pizzeria. Wir verbrachten das Gewitter bei Nudeln, Spezi und netten Gesprächen mit den Einheimischen. Auch hier wieder Glück gehabt.
Unser nächstes Rennen findet am kommenden Wochenende in Most, Tschechien statt. Die flüssige Strecke liegt uns.
In der Gesamtwertung liegen wir weiterhin auf Platz 2 hinter Ken Knapton und Enrico Roick. Die Trophy 600 Wertung führen wir an. Hier nehmen sich zur Zeit Günther Bachmaier und Tassilo Gall gegenseitig die Punkte weg. Aber wie immer und überall, abgerechnet wird zum Schluss. Bilder sind auch online siehe Galerie.
Sehr traurig war am Sonntag noch die Todesnachricht von Beifahrer Sandor Pohl, der im Rahmen des WM Laufes in Assen verunglückte. Sandor hat auch bei uns in der Serie als Beifahrer tolle Rennen gezeigt.

Ciao Euer Team Early Grey
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