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09.12.2018
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17.11.2018
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01.11.2018
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News - Archiv

Franciacorta in voller Länge, Rennbericht 07.04.2015 - 08:43
Report Franciacorta
Nach dem erfolgreichen Test in Frankreich haben wir Gerd gleich nachmittags mit Dirk und dem „Hässlichen“ über Trier, wo sein Auto stand, „nach Hause“ geschickt. In Ruhe haben wir dann alles verstaut, die Box geräumt, gesäubert und uns im Fahrerlager zu einer Wagenburg versammelt. Abends noch mit Tasso gegrillt.
Samstagmorgen haben wir (Maggus mit dem Transporter und seinem eigenen Gespann darin, sowie Konni und ich mit Womo und Anhänger) uns dann in Richtung Italien aufgemacht. Nach dem Tanken trafen wir Ken und Vanessa Knapton, die denselben Weg hatten. Wir legten gemeinsam im Konvoi ca. 450 km zurück bis wir uns an einer Gabelung trennten. Dies geschah eher unfreiwillig, ließ sich aber nicht ändern. Wir setzten unseren Weg Richtung Mont Blanc Tunnel fort. Es war kalt und nebelig. Bei der Einfahrt in den Tunnel an der Zahlstelle dann die erfreuliche Nachricht. „Ich könne für 57,60.- Euro den halben Tunnel kaufen. Irgendwie war das aber ein Missverständnis. Der erhobene Betrag beinhaltete nur die einfache Fahrt der 11,6km Strecke. Am Tunnelausgang auf der Italienischen Seite dann Sonne und 20 Grad. Wir rechts ran, Pullis aus und das Panorama betrachtet.
Bei der Weiterfahrt kamen Knaptons aus dem Tunnel und so war der Trupp wieder zusammen. Wir beschlossen nach ca. 30 Km auf der Autobahn durchs Aostatal abzufahren und ein Restaurant zu suchen. Auch diese 30 Km waren teuer, sehr teuer.
Kurz nach der Abfahrt fanden wir eine schöne Pizzeria mit einem großen Parkplatz. Das Nachfragen ergab, dass wir dort auch über Nacht stehen konnten. Schön Pizza und 2 Liter Hauswein eingefahren. (gemeinsam, nicht jeder für sich) Morgens haben wir alle gemeinsam den Start des Formel 1 Rennens im TV angesehen, dann ging es weiter in Richtung Iseosee. Er ist der kleine Bruder des Gardasees und wenig bekannt. Die Fahrt setzten wir nach dem Schock an der Zahlstelle am Vortag auf kleinen Landstraßen fort. Maggus hatte die Führung. Irgendwann kurz vor Mailand, nach ungezählten Kreiseln, hat er sich entschlossen zurück auf die Autobahn zu gehen. Wir alle stimmten seiner, im Nachhinein absolut richtigen, Entscheidung zu. Die dann entstandenen Mautkosten waren überschaubar. Gegen 14.00 Uhr trafen wir auf dem im Vorfeld gebuchten Campingplatz ein. Was für ein Wetter, was für ein Panorama. Im Fernsehen haben wir über den Orkan und die Schneefälle in Deutschland erfahren. Wie wir uns mit der Sonnen und dem entstandenen Sonnenbrand abmühten blieb den Medien verborgen. Montags kamen noch Vossy und Beate sowie Rolf Erdmann auf den Platz. Wir erlebten tolle erholsame Tage.
Mittwochs noch Proviant für das Rennwochenende kaufen und dann auf die Rennstrecke. Es waren nur ca. 35 km. Das Zeltaufbauen gestaltete sich auf Grund eines sehr starken Windes etwas umständlich. Zu sechst konnten wir die Plane bändigen. Ganz nach englischer Manier haben wir mit zwei schweren LKW-Gurten das Dach des Zeltes verspannt. Danach haben wir begonnen das Gespann für das erste Rennwochenende vorzubereiten. Wir hatten ja genug Zeit. Freitagmorgen kam Gerd mit Freund Ronny an. Gerd haben wir, nachdem er die Nacht durchgefahren war, erst mal ein paar Stunden in den Anhänger zum Schlafen geschickt. Ronny hat sich über das Wochenende super ins Team eingefügt und sich zur „Bärbel“ hochgedient. Danke Ronny, war echt gut, jederzeit wieder.
Mit einem halbwegs ausgeschlafenen Gerd haben wir die drei freien Trainings am Freitag bestritten. Es hat mit jeder Runde besser geklappt. Die Strecke verlangt ein gewisses Maß an Aggressivität, das ist nicht meins. Nur mit Wiederwillen habe ich versucht meinen eher runden Fahrstiel dem „Hacken“ anzupassen.
Die drei Zeittrainings am Samstag beendeten wir in der Addition auf Platz 9. Drittschnellste bei den F2. Das geht in Ordnung. Für das erste Rennen am Sonntag haben wir etwas „Besonderes“ ausprobiert. Ging mächtig in die Hose. Nach einem normalen Start ohne Platzverlußt gingen wir in das 9 Runden Rennen. Unsere direkten Gegner in der F2 Wertung konnten sich immer weiter absetzen. Irgendwie haben wir keinen Strich gefunden. In der letzten Runden wurden wir noch von dem F1 Team Bereuter/Wasiak überholt, konnten diese vor der letzten Kurve vor Start und Ziel nochmals mit einer Gewaltaktion ausbremsen, um dann auf der Zielgeraden erneut ausbeschleunigt zu werden. Sie hatten am Ende mit 10cm im wahrsten Sinne des Wortes die Nase vorne. Platz 9, und P3 bei den F2 Gespannen ist für das Team ok.
Rennen 2 lief ähnlich ab. Normaler Start und dann die 15 Runden abgespult. Aber diesmal deutlich runder und gleichmäßiger. Den schnellsten der F2 Teams Bachmaier/ Kolloch und einem italienischen Gastteam hatten wir auch diesmal nichts entgegen zu setzen. Aber wir haben für uns gute Erkenntnisse gewonnen, das ist wichtig. Vor allem hätten wir mit diesem Fahrstiel noch deutlich mehr Runden fahren können. Die Meisterschaft wird nicht bei der ersten Veranstaltung gewonnen. Immer vorne mit dabei sein, und wenn es etwas zum Abstauben gibt, ganz laut „hier“ rufen. Da von den gestarteten Teams vor uns einige ausfielen beendeten wir das Rennen auf P6 in der Gesamtwertung. In der Meisterschaft liegen wir mit 40 Punkten auf Platz 2 in Lauerstellung.
Nach dem Abbau ging es für Gerd über den Brenner nach Hause. Wir fuhren über die Schweiz. Das Panorama dort ist schon beeindruckend, bei Nacht wie bei Tag.
Das erste Rennwochenende hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Neben der konzentrierten Arbeit an und auf dem Gespann haben wir viel Spaß in gelöster Atmosphäre gehabt. Gerd ist voll angekommen. Wir planen Großes zusammen.
Das nächste Rennwochenende ist am Pfingstwochenende 23-24.5.2015 in Most / Tschechien.
Ciao euer Team Early Grey
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