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News - Archiv

Rennbericht Most 24.05.2015 - 19:37
Rennbericht Most
Für uns stand nach einer langen Pause das zweite Rennwochenende der Int. Sidecar Trophy in Most, Tschechische Republik an. Auf Grund der Tatsache, dass Mechaniker Maggus bis in den frühen Abend jede Menge Hübe mit seinem Spezialkran machen musste, verschob sich unsere Abfahrt aus Trier auf etwa 20.00 Uhr. Es lagen 650km vor uns. Zum Glück ohne Stau, mit einem Zwischenhalt und jeder Menge Kaffee trafen wir morgens um halb vier im Fahrerlager ein. Das ist nicht wirklich unsere Zeit. Schnell noch den Strom eingesteckt und dann ins Bett.
Morgens halb acht raus, Zelt aufbauen und einrichten. Dann beim Veranstalter einige Dinge des Wochenendablaufes klären. Gegen 11 kam Gerd mit Freundin Susan an. Für Susan war es das erste Wochenende in neuer Umgebung. Wer uns kennt weiß mit welchen Teamspezifischen Sprüchen sie in die Geheimnisse von „Early Grey“ eingeführt wurde. Es passt.
Später kamen dann noch „Bärbel“ und Ronni von Radio 66 an. Ronni hat das ganze Wochenende dafür gesorgt, dass die durchs Internet verbundene Außenwelt an unseren Taten teilhaben konnte. Danke nach Dresden zu Radio 66 für diese Publicity.
Als erstes stand das freie Training über 20 Minuten an. Wir gingen es zart an um uns ans Gespann, die Strecke und alles andere zu gewöhnen. Nach dem Training haben wir uns intensiv ausgetauscht was wir in dieser und jener Ecke anders machen können, wie wir die Feinabstimmung vornehmen können. Es war wirklich sehr fruchtbar, wir sind auf dem richtigen weg.
Das erste Zeittraining beendeten wir Auf Platz 3, Zweiter in der F2 Wertung ganz knapp hinter Bachmaier/Kolloch. In Training 2 konnten wir uns alle verbessern es blieb bei P3 für die Startaufstellung. Das geht voll in Ordnung.
Freitagabend sind wir früh ins Bett. Wir hatten Schlaf nachzuholen und 3 Trainings am Tag tun ihr Übriges.
Beide Rennläufe wurden am Samstag ausgetragen. Rennen 1 am Mittag, so hatten wir genug Zeit langsam auf Touren zu kommen. Am Gespann gab es außer den üblichen Dingen keine Probleme. Tanken, Luftdruck kontrollieren (Danke Bärbel für den wirklich tollen Druckprüfer mit Füll- und Ablassfunktion), Wasser nachfüllen etc. Wie immer hat uns Maggus ein perfektes Gerät hingestellt.
Zusätzlich haben wir einen neuen Energiedrink im Team eingeführt. (siehe Bilder) Er hat seine Wirkung nicht verfehlt. Schade war, das unser Motorenspezialist Ralf Unfried auf Grund eines Autounfalls nicht in Most anwesend sein konnte. Alles Gute nach Ludwigsburg.
In der Startaufstellung haben wir unsern direkten Reihennachbarn vermisst. Das Team Wirth/Klotz musste nach wirklich toller Trainingsleistung die Segel nach der Einführungsrunde streichen. Schade es wäre interessant geworden. Wir hatten einen super Start und haben uns auf P2 eingereiht. Kurz darauf zogen Knapton/Roick auf ihren F1 Gespann vorbei. Bei der Einfahrt zum Geschlängel auf der Rückseite der Strecke hatten wir so viel Gripp dass wir kurzerhand beide vor uns liegenden Teams in einem Streich überholt haben und in Führung gingen. Ja es war ein geiles Manöver ohne Ritscher oder Quersteher, einfach geil. 2 Runden lagen wir vorne dann haben Knapton/Roick ernst gemacht, sind vorbei und weggezogen. Trotz allem die ersten echten Führungskilometer in der Trophy für Gerd. Diese hat er sich wirklich verdient. Auf Grund der exakten Boxentafel von Maggus wussten wir, das Bachmaier/Kolloch direkt hinter uns in Lauerstellung liegen. Sie bremsten uns am Ende der Start- und Zielgeraden sauber aus. Jetzt waren wir die Jäger. Speziell in unserer Glanzpassage rückten wir dem Trophy 600 Sieger von 2014 bedrohlich nahe, zum Überholen hat es nicht gelangt. Den Rest des Feldes haben wir mit 7 Sekunden Vorsprung sicher auf Distanz gehalten. Am Ende war es Platz 3 im Rennen, Platz 2 bei den 600ern.
Rennen 2 ging über eine deutlich längere Distanz. Vorher irgendetwas zu taktieren bringt nichts, man muss sich der jeweiligen Rennsituation anpassen. Wieder ein guter Start, als Dritter in die erste Schikane, in unserer Spezialkurve außen rum am Österreicher vorbei auf P2. Da waren wir nun. Die Führenden Knapton/Roick setzten sich schnell ab, wir fuhren unseren Strich. Schnell hatten wir und auch Bachmaier/Kolloch die Ahnung, dass sich unser direkter Zweikampf auf die letzten Runden beschränken wird. Also nahm ich etwas Druck raus, und fuhr pro Runde eine gute halbe Sekunde langsamer. Es änderte sich Ja nichts. In der drittletzten Runde überholten uns Bachmaier/Kolloch aus dem Windschatten heraus. Er hat uns das ganze Rennen über studiert und konnte so seine Stärken nutzen, uns unsere Stärken blockieren. Alles lief aber absolut fair ab, er war heute der, wenn auch nur wenig, schneller Mann von uns beiden. Glückwunsch. Wir festigten mit unseren zwei zweiten Plätzen bei den 600ern unsere Position 2 in der Meisterschaft ohne den Anschluss nach vorne zu verlieren.
Nach dem Rennen haben wir direkt alles eingepackt. Kochen musste Konni nicht mehr, abends stand das traditionelle Chilliessen bei Vossys an. Danke dafür, es war ein schöner und leckerer Abend.
Es war ein schönes und erfolgreiches Wochenende. Danke an alle die dazu beigetragen haben. Die Stimmung im Team ist extrem gut, das liegt uns und darauf legen wir ja auch großen Wert.
Da wir erneut eine sehr lange Pause bis zum dritten Trophy Wochenende in Oschersleben haben, versuchen wir noch ein Rennen einzuschieben. Leider wurde unser Engagement beim IDM Lauf auf dem Nürburgring abgewiesen, da man dort noch das gesamte Feld der Holländischen Meisterschaft auch noch an Bord hat. Natürlich gehen meisterschaftsgebundene Teams vor, das würden wir in der Trophy auch so handeln. Wann und wo wir also noch ein Rennen einschieben können erfahrt ihr wie immer hier.
Ciao vom gesamten Team Early Grey

2 Kommentare

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Ronny (|91.47.224.51) 25.05.2015 - 15:18
Der Sportplatz am Montag: Mit allen Infos vom Fußball. Der Tag nach dem Abstiegskampf.
Die Ergebnisse und alles run um die Sidecartrophy in Most und was es mit

Horst Schmitt-Turbing (|87.185.35.230) 31.05.2015 - 11:16
Hi Ecki, Konny und Team,
tolles Egebnis, schöner Bericht, schade dass diese interessanten Rennen nicht im Fernsehen zu sehen sind.
Gruß aus Wiltingen

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