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News - Archiv

Rennbericht Oschersleben & Link zum Rempler 27.07.2015 - 16:38
Rennbericht Oschersleben

Es sollte ein bewegtes, nein sehr bewegtes Wochenenden werden. Nach 8 Wochen machten wir uns endlich zum 3 Trophy Wochenende nach Oschersleben auf. Wir kamen am Donnerstag um Punkt 13.00 in Trier los, so wie wir es geplant hatten. Auf der Höhe von Limburg, nach ca. 150km, ging plötzlich der Motor am Wohnmobil aus. Ich kannte diese vermeidliche Macke bereits von meinem alten Transporter, nur war das jetzt bewegte Fahrzeug bei Weitem nicht bei der Kilometerleistung angelangt, die dieses „Verhalten“ erklären könnten. Im Verlauf der Fahrt wurden die Macken, nun begleitet von schwer zu definierenden Geräuschen, immer stärker und häufiger. Vorbei an Kassel, Göttingen konnten wir uns gerade noch auf den Autohof Rüden retten. Dort den ADAC gerufen, der dann wirklich flott da war. Der Monteur hatte längere Zeit in Trier gelebt, da war man sich direkt sympathisch. Er las den Fehlerspreicher aus, und suchte nach der Ursache. So wie es aussieht, war es eine Sicherung, die zwar nicht defekt war, aber ab und zu zuwenig Strom „durchließ“. Dann sprang die Motorerlektronik entweder auf Störung-Aus, oder auf Notprogramm-Geräusche. Nach 1 ½ Stunden konnten wir die letzten 100km nach Oschersleben in Angriff nehmen. Wir kamen ohne weitere Probleme an. Wir gönnten uns noch ein Bierchen, eine Kleinigkeit zu Essen und dann ab ins Bett.
Freitagmorgen, bei herrlichem Sommerwetter, gemütlich das Zelt aufbauen und einräumen. Der Stress mit den anderen Teams sollte erst gegen Mittag beginnen. Gegen.13.00 kamen Gerd, Susi, Ronni-Bärbel und Ronni-Anika. Abends dann noch die technische Abnahme durchgeführt.
Samstagmorgen haben wir alle gemütlich gefrühstückt und uns aufs anstehende Training vorbereitet. Nach der langen Pause begannen wir etwas holprig, aber es war ok. Immerhin waren wir zu diesem Zeitpunkt schnellstes F2 Gespann. Gegen Mittag kam die Crew von Mytvplus im Fahrerlager an. Gerd hatte den Kontakt zu diesem Internetfernsehsender hergestellt. Sie haben uns das ganze Wochenende mit Kamera und Mikrofon begleitet. Zu sehen wird der fertige Bericht dann über Internet auf ihrer Seite. Wann geben wir natürlich rechtzeitig bekannt. Die gesamte Mannschaft hat sich wirklich feinfühlig in das Geschehen des Teams eingefügt. Danke für die Rücksichtnahme.
Im zweiten Training ging uns ohne Vorwarnung nach 3 Runden der Motor ein. Da wir unsere Zeit vom ersten Training in den wenigen Runden nicht verbessern konnten, rutschen wir auf den 6 Gesamtrang ab. Das war noch zu verkraften. Nur haben uns wichtige Kilometer Fahrpraxis gefehlt. Nachdem wir endlich von der Strecke ins Fahrerlager kamen stand ein Motorwechsel an. Nicht unbedingt eine Tätigkeit in der wir große Übung haben. Mit einer wirklich tollen Teamleistung haben wir den Reservemotor nach gut 3 Stunden bereits starten können. Alles ohne Stress und Hektik, unter Anleitung von unserm Maggus. Danke, Top Job.
Samstagabend das große Nudelessen. Danach ging es zum gemütlichen Teil über, der allerdings von dem immer stärker von dem aufkommenden Sturm bestimmt wurde. Mit sämtlichen Gurten die wir hatten haben wir das Zelt und Inventar gesichert. Gegen 0.00 sollte der Sturm seine stärkste Phase überwunden haben. Wir gingen so nach und nach ins Bett. Was für eine Anfahrt, was für ein Tag, was für einen Nacht, und das soll es noch nicht gewesen sein.
Sonntagmorgen, Ausfahrt zur Besichtigungsrunde , Kupplungsrutschen. Wir versuchten noch in der Startaufstellung den Bowdenzug nachzustellen, ohne Erfolg: Wir schlichen die 8 Runden Renndistanz um den Kurs und wurden immerhin noch als 8 in der F2 Klasse gewertet. Wichtige Punkte, wer weiß wann wir darüber froh sein werden.
Nach dem Parc ferme ab ins Zelt, das Gespann etwas schräg gestellt und den Seitendeckel des Motors abmontiert. Die neue Kupplung muss vor dem Einbau in Motoröl gelegt werden. Also ran an den Kühlschrank, die Tomaten aus der runden Tupperdose entsorgt, Motoröl rein und die Kupplungsbeläge zum „Baden“ geschickt. Ja natürlich bekam ich Mecker von Konni, was denkt denn Ihr. Zum Glück hatten wir ca. 2 1/2 Stunden Zeit zwischen den beiden Rennläufen. Es war mal wieder das ganze Können von Maggus gefragt. Mit seiner inneren Ruhe, zumindest nach Außen hin, hat er auch dieses wie immer gekonnt gemeistert.
Für das zweite Rennen hatten wir natürlich ein etwas mulmiges Gefühl. Raus in die Besichtigungsrunde, Kupplung ok? Ja.
Der Start, diesmal mit Flagge und nicht wie üblich mit Ampel, war super, Sofort sind wir an zwei F1 Gespannen vorbeigezogen, rechst, ganz dicht an der Grasnabe lang. Nach der schnellen Links noch ein F2 aufgeschnupft. Bei der Anfahrt zur „Trippel Links“, immerhin die schnellste Kurve der Strecke, bekamen wir vom Trainingsschnellsten Team Endeveld/Remme aus Holland einen auf die linke Ecke. Besser gesagt auf die Hüfte von Gerd. Durch den Schlag hat er die Innenseite des Kotflügels nachhaltig eingedrückt. Wir sind rechts von der Fahrbahn abgekommen und haben im 4 Gang eine „Cross“ Einlage hingelegt. Natürlich zog das halbe Feld vorbei. Nach etwa 1 Runde waren die Slickreifen vom Dreck befreit und wir hatten diese Aktion auch mental verdaut. Jetzt wurde zum Hallali geblasen. Schnell hatten wir vier fünf Plätze gewonnen. Nach der Hälfte der 11 Runden Renndistanz haben wir zu den F2 Teams Kirst/Kirst und Wirth/Klotz aufgeschlossen. So richtig schneller war keiner von uns. Wir hatten beim Rausbeschleunigen etwas Vorteile, die anderen nutzten ihre bessere Motorleistung. Es war ein hartes aber faires Rennen. Ich weiß nicht wie oft wir die Positionen gewechselt haben. Es ging um Rang zwei, drei und vier. Die späteren F2 Sieger Bachmaier/Kolloch waren zwar in Sichtweite, aber für uns nicht erreichbar. Dafür hat uns der Rempler in der ersten Runde doch zu viel Zeit gekostet. In der vorletzten Kurve der letzten Runde konnten wir uns neben Kirst/Kirst setzen, bei der ersten der beiden Rechtskurven vor Start- und Ziel haben wir Vorteile, die haben wir genutzt. Für Wirth/Klotz hat es nicht mehr gelangt, aber Platz 3 geht in Ordnung.
Nach der tollen Siegerehrung gab es erst mal ein Bier für jeden im Team. Trotz des Stresses haben wir das ganze Wochenende nie unsere gute Laune im Team verloren. Auch haben uns Konni und Susi (speziell mit Kapitän Ephraim Keksen... du weißt schon) motiviert.
Die Rückfahrt verlief ohne Probleme, immerhin.
Jetzt, Montagnachmittag, ist schon ein neuer Motor im Aufbau. Auch werden wir etwas am Umfeld des Motors ändern, das ist auch schon eingeläutete. Wir arbeiten dran, da könnt ihr sicher sein. Heute abend ab 20.00 auf RadioDD63 wird das Wochenende akustisch mit Gerd aufgearbeitet.
Unser nächstes Rennen ist bereits in 2 Wochen am Red Bull Ring in der Steiermark, bevor es am 20-21.8. erneut nach Oschersleben zum WM Lauf geht. Auch dieses Rennen werden wir von MyTvplus begleitet.

Ciao Euer Team Early Grey, ja es sind noch ein paar "Graue" dazugekommen

Hier der Link zum Onboard Video des "Verursachers": nach ca. 35Sekunden nach dem Start
https://www.youtube.com/watch?v=eZsgYAGEttM&feature=youtu.be
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