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News - Archiv

Rennbericht Most 16.05.2016 - 17:54
Rennbericht Sidecar Trophy Most
Geplant war der Einsatz beim ersten Trophy Lauf im Tschechischen Most seit langem. Wir haben seit Le Mans nicht mehr auf dem Gespann gesessen und nichts ist wichtiger als Fahrpraxis. Dazu kam, dass wir die Dinge ausprobieren müssen, die uns beim WM Auftakt in Le Mans die Qualifikation gekostet haben.
Bereits Mittwochabend haben wir uns auf die 660km nach Tschechien gemacht. Unterwegs geschlafen um dann gegen 10.00 im Fahrerlager einzutreffen. Es ging um die frühe Reservierung eines Fahrerlagerbereichs für die 25 Trophy Teilnehmer. Abgesperrt ist schnell aber es gilt den Platz gegen uneinsichtige Solofahrer bis Freitagabend zu verteidigen. —Solofahrer— Freitagnachmittag kam Steffen mit Schwester Theresa und Theo. Nein wir haben keinen zusätzlichen kirchlichen Beistand, hier geht es um Steffens Familie. Soweit sind wir nun doch noch nicht.
Das erste Training ging Samstagnachmittag über die Bühne. Nach zwei Runden hatten wir Ölverlust am Motor den Steffen direkt bemerkte und mir Zeichen gab. Wir stellten das Gespann ölverschmiert in der ersten Schikane ab. Es sah schlimmer aus als es war, zum Glück ging auch kein Öl am Unterboden vorbei auf die Strecke, das war wichtig. Im Fahrerlager stellte sich dann heraus, dass eine M5 Abdeckschraube vom Nockenwellenspanner verlorengegangen ist. Sie wird nur bei der Fertigung des Motors verbaut und nie geöffnet. Japanische Geheimnisse. Mit zwei Dosen Bremsenreiniger, danke Theo, und ein paar Lappen haben die Sau… entfernt. Es galt ja auch die ölverschmierten Lederkombis zu reinigen, das hat Steffen gewissenhaft wie immer perfekt erledigt.
Im zweiten Training gingen wir auf Zeitenjagt. Wir mögen beide die Strecke, sie ist flüssig und hat einige schnelle Passagen das liegt uns. Wir blieben auf einer Zeit von 1.52 sitzen. Unser direkter Konkurrent Bachmaier/Wechselberger legten eine 1.50 auf die Bahn, das sollte unser Ziel vom Wochenende werden.
Im folgenden Zeittraining am Sonntagmorgen konnten wir die Zeit etwas unterbieten blieben aber bei 1.52.397 hängen, dritter Platz bei den 600ern, P7 insgesamt.
Rennen1:
Wir hatten einen Bombenstart und konnten sofort eine Reihe gutmachen. In der ersten Schikane nochmal Glückgehabt und auf der richtigen Seite gewesen. Noch einmal 1 Platz gewonnen. Die 100ccm Gespanne zogen direkt weg, wir zogen bis zur Mitte des Rennens relativ einsam unsere Runden, allerdings verfolgt und beobachtet von Bachmaier/Wechselberger. Da wir keine Boxentafel im Einsatz hatten kannte ich nicht den Abstand zum nächsten Verfolger. Nach einem Fahrfehler in der schnellen Links hinter dem Fahrer Lager zogen die Österreicher innen vorbei. Bis wir uns gesammelt hatten waren die Beiden schon ca. 50 Meter voraus. Wir konnten den Abstand bis ins Ziel nicht mehr verringern, weggefahren sind sie uns aber auch nicht. Wir beendeten das Rennen als 3 in der 600 Wertung und auf Platz 7 in der Gesamtwertung. Beste Rundenzeit: 1.50; 787, Ziel des Wochenendes erreicht.
Rennen 2:
Wieder begannen wir die Sache mit einem Superstart und wir überholten 3 Gespanne. Allerdings konnten die stärker motorisierten Fahrzeuge schnell die verlorenen Plätze gutmachen. Bachmaier/Wechselberger zogen auch etwas davon, wir waren mal wieder einsam. Bis plötzlich der Brite Ken Knapton die Nase seines Gespanns erfolgreich an uns vorbeischob. Ken ist erst dieses Jahr vom F1 auf ein F2 Gespann umgestiegen. Er hat sich schon im Training an uns rangehängt, mit Erfolg. In den restlichen 5 Runden hatten wir einen erbitterten, aber fairen Kampf. Beim Überrunden zogen Ken rechts und wir links an dem erschrockenen Tschechen vorbei. Das allseits bekannte Formel 1 Manöver Schumacher-Häkkinen in Spa vor Jahren war Dreck dagegen Wir machten diese Aktion in einer 5 Gang Linkskurve. In der Folge hatten wir heiße Windschattenjagten bei denen wir bis auf 10cm auffuhren. Klasse. Die Rundenanzeige bei Start und Ziel hatte mich etwas verwirrt, so startete ich in der vorletzten Runde bereits die geplante Attacke. Es wurde sehr sehr eng Ken ließ mir bei diesem ersten vergeblichen Versuch den nötigen Raum den ich bei dieser Aktion benötigte. Bei der Zieldurchfahrt bemerkte ich dass wir erst jetzt in der letzen Runde sind. Ken blockierte erfolgreich die Ideallinie, da war kein Vorbeikommen. In unserem Spezialeck hat es auch nicht geklappt. Blieb noch die letzte Doppelrechstkurve vor Start und Ziel. Mit einem sehr harten aber kontrollierten Bremsmanöver zogen wir innen vorbei um dann mit 0,085 Sekunden Vorsprung übers Ziel zu fahren. Das hat Ken nicht erwartet, waren wir eigentlich nie die extremen Spätbremser, aber wenn es sein muss können wir auch die Hydraulik für uns arbeiten lassen. Nicht nur wir hatten unseren Spaß auch beim Publikum an der Strecke war der Fight Gesprächsstoff.
Tolles Wochenende, danke an alle. In zwei Wochen geht es bereits nach Rijeka in Kroatien, wo dann 3 Wochen später der zweite WM Lauf an selber Stelle über die Bühne geht.
Schön war das uns Gerd, mein letztjähriger Beifahrer, und „Bärbel“, sein Kumpel Ronnie ja der Reifenexperte, im Fahrerlager besuchten. Ronni hatte auch für die 8 Grad Außentemperatur das passende Rezept.
Bilder ab sofort online.
Hier ein Link zu "Racetracknews" die das Wochenende von Most toll zusammengefasst haben:

http://www.racetrack-news.de/sidecar-trophy-most-klares-double-fuer-endeveldremme-bei-saisonauftakt/


Ciao bis bald vom gesamten Team
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