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09.12.2018
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17.11.2018
der neue Anhänger
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der neue Anhänger 17.11.2018 - 16:25
Hi an alle,
wir wollen hier mal die Entstehung unseres neuen Anhängers beleuchten. Auch für das neue Projekt ist er geplant.
Der Plan stand eigentlich schon länger, sich einen neuen Anhänger anzuschaffen. Er sollte für den Transport von unseren Motorrädern dienen wenn wir in Spanien oder sonstwo Gelüste aufs Solofahren bekommen.
Natürlich muss auch ein Gespann reinpassen, und ggf für andere Transport, Firma oder sonst was das nicht in den Bus passt.
Lange war ich auf der Suche nach einem passenden Fahrwerk um darauf den passenden Aufbau zu "schnitzen". Lange gesucht und doch nichts gefunden. Ein 20 Jahre altes Wohnwagenfahrwerk sollte es dann doch nicht sein.
In Hockenheim zum Trophy Finale habe ich mich mit Trophy Gaststarter Bernd Krauss lange unterhalten. Er hat seinen Anhänger auch selbst gebaut und mir erstmal die Angst vor der Einzelabnahme beim Tüv genommen. Ich habe mich dann entschlossen diesen Weg (den ich eigentlich umgehen wollte) einzuschlagen.
Bernd hat mich dann ein wenig geleitet zu den richtigen Lieferanten und Teilehändlern. (Danke Bernd)
Ich habe mir dort eine Achse (Einachser 1800kg), die passenden Zugrohre sowie die Auflaufeinrichtung besorgt. Dazu direkt das passende Stützrad, Heckstützen und weiteres Zubehör. Alles war preislich sehr überschaubar.
Der Knackpunkt ist der Übergang der Zugrohre mit dem eigentlichen Chassis. Das habe ich mir bei einigen Anhängern angesehen und mit 8mm gekanteten Stahlplatten gelöst. In die Durchgänge an den Vierkantrohren habe ich Hülsen eingeschweißt damit die Rohre nicht zusammengedrückt werden. In der Rohbauphase habe ich direkt mit dem Tüv gesprochen der dann gleich mit zu mir gekommen ist. Dort habe ich ihm mein Vorhaben erklärt und beschrieben bzw. gezeigt. "Das nehme ich dir so ab", damit war alles gesagt. Ich habe den Grundrahmen fertig geschweißt und verzinken lassen. Für alle Kaufteile gab es direkt die passenden Unterlagen und Berechnungen. Da musste ich mich um nichts weiteres kümmern.
Auf den verzinkten Grundrahmen wurde unten die Achse verschraubt, oben die Bodenplatte montiert.In die Platte kamen einige versenkte Zurrösen. Alles genau mit der Stichsäge ausschneiden, Einpassen und mit VA Schrauben befestigt. Auf die Bodenpaltte kamen eloxierte Profile die die Wandplatten aufnehmen. Dann wieder Eckprofile um Stirnwand und Seitenwände zu verbinden. das selbe mit dem Dach. Vorgefertig mit der Eckprofilen, 3 Mann hochegehoben und aufgesetzt. Passt. Die Platten werden mit Kleber in die Profile eingesetzt und dann noch ein paar schöne VA Schrauben. Innen habe ich drei Alu-Vierkantrohrrahmen verbaut als zusätzliche Versteifung und für diverse Halterungen und Zurrösen.
Die Hecktüren habe ich ungleich gemacht, falls mal eine aufstehen muss wenn man etwas mit Überlänge transportiert.
Bleche für die Lampen und Nummernschilder waren schnell gekannten und montiert. Den Kabelbaum bekommt man fix und fertig. Die Anschlüsse an den Lampen eindrehen fertig Nichts ist mit einzelenen Kabeln anfummeln. Sogar ein Abzweigkabel für die Bergrenzungsleuchten war dran. Man muss es bei der Bestellung nur "mit" angeben.
Ich habe 13" Räder gewählt, nicht zu klein wegen des Fahrkomforts, nicht zu groß damit der Innenkotflügel nicht zu hoch wird. Alle diese Kleineteile brauchen viel Zeit da es dafür nichts fertiges gibt. Aber mir macht es Spaß, das ist auch ein Grund es zu tun.
Die Türen wurden wiederum in speziellen Aluprofilen mit Dichtungsgummi gefasst. Scharniere, Verschluss, alles von Hand verbohrt und verschraubt. Ach ja ich habe bei meinem Wohnmobilhändler noch eine Dachluke abgestaubt und direkt verbaut. Falls es mal übel riechen sollte...
Irgendwann waren die Außenarbeiten fertig. dann zum Wiegen 680kg und dann zum Tüv. Mit dem Bandmaß die Außenmasse festgelegt (Begrenzungsleuchten werden nicht mit eingerechnet), Beleuchtungstest,auf dem Bremsenprüfstand die neuen Bremsen etwas nachgestellt, fertig. das hat alles ca. 30 Minuten gedauert. Als "Sportgeräte Anhänger" ist er auch noch steuerbefreit, dafür darf ich Sonntags damit rumfahren. Natürlich nicht gewerblich, natürlich. Hier noch was für Klugscheißer: Die Stützlast auf der Anhängerkupplung wird zur Achslast dazugezählt. Achslast 1800kg, Stützlast 100kg, Gesantgewicht 1900kg.
Nach dem Erhalt der Papier etwa 2 Tage späterging es direkt zur Zulassungsstelle. Die wollten einen Eigentumsnachweis,..hab ich nicht... aber ich bin sowohl Hersteller wie auch der Zulassende. Das hat dann etwas gedauert bis das geklärt war. Es war wohl das erste mal für die Trierer Zulassungstelle das diese Kostellation auftrat. Kennzeichen nach Wunsch erhalten. Die die es verstehen, gut so, die die nicht wwissen was es bedeutet, nachfragen.
Heute. es soll der letzte relativ warme Sonnentag sein, habe ich die Seitentür ausgeschnitten und wie die Heckstüren angefertigt. Schloss rein, Anschlag aus VA geschweißt und eigepasst. Das dauert alles, aber wie gesagt, mir macht sowas Spaß.
Jetzt gilt es noch die "Inneneinrichtung", es wird wohl ein Alu-Regal werden, anzufertigen, den Stromanschluss legen, dann wars das.
Soviel zu diesem Thema, man hat ja sonst nix zu tun. Nochmals danke an Bernd Krauss und alle die mich beraten haben. Am Ende war es doch einfach.
ciao bis bald
Eckart, Konni, und alles was vom Team so rumschwirrt.
Das "Projekt" läuft, es passiert nur zur Zeit nichts außer Planungen. Mehr hoffentlich in Kürze.
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