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Erster BEO Test 06.04.2019 - 13:12
Endlich, erste Gehversuche im „BEO“

so es ist vollbracht.
Nach einem langen Winter mit viel Detailarbeit am BEO stand heute der erste Test an. Unser Maggus hatte es ermöglicht, dass wir 2 Stunden den Flugplatz in Föhren nutzen konnten. Danke. Von 8.00 bis 10.00 nicht gerade meine Zeit.
Schlecht geschlafen, ja ich war sehr sehr aufgeregt, so wie man es beim ersten Mal halt ist.
Gepackt war schon alles, am Freitag Abend kam noch ein Freund von Franz aus der Schweiz. Markus hat das Projekt die ganze Zeit auch verfolgt, man sah sich in Stuttgart und beim Franz auf der Geburtstagsfeier.
Um Viertel vor 8, oder für die Klugscheißer um dreiviertel acht, haben sich die drei Teams, Schons Heck und wir vor dem Tor zu den Hangars getroffen.
Kurz nach Acht der Zutritt, ausladen, was mit dem neuen Anhänger super geht. Die Verkleidung bleibt komplett drauf, Rampen dran und raus. Warmlaufen lassen, ins Leder gehüpft und....
Da Franz verhindert war habe ich Tom, einen Freund und Motorrad wie auch Rennsportfan gebeten, auf dem heißen Sitz, (im wahrsten Sinne des Wortes) Platz zu nehmen. Unter der Woche ein kurzes Probesitzen, passt. Tom war das BEO noch aus seiner Zeit, 1978, ein Begriff, als es die Szene durcheinanderwirbelte.
Gang rein und losfahren. Wir entschieden uns erst mal rechts rum zu fahren. Die Schaltung geht, zweiter, dritter, vierter, fünfter Gang. Bremse, na ja alles neu, an der Wirkung muss noch gefeilt werfen. Einlenken... das Vorderrad hält sehr stark die Spur, nichts von dem befürchteten Schieben übers Vorderrad. So langsam steigerten wir uns. Tom saß regungslos in seinem Sitz, was sollte er auch machen. Ich konnte mich ganz auf das Fahrverhalten konzentrieren da auch der Motor rund lief, die Kühlung arbeitete zuverlässig. Nach ein paar Runden dann schon mal flotter eingelenkt und früh ans Gas.....ja sie geht hinten weg, die Reifen waren noch kalt. Nach ein paar weiteren Runden habe ich dann mal das kurven innere Rad, (auch hier Hinterrad genannt) gelupft. Das konnte man bis zu einem gewissen Punkt so treiben, dann wollte das Vorderrad nicht mehr. Obwohl die Sitzpositzion speziell ist was Lenkerposition etc angeht, kam ich sehr gut zurecht. Beide sitzen ja recht aufrecht in dem Fahrzeug drin, sieht schon etwas lustig aus. Aber auch 1978 haben Fahrer und Beifahrer recht aufrecht gesessen. Sie waren halt 10 cm kleiner und 1 bis 2 kg, leichter, schätze ich.
Später ging es dann links rum. Es ist, trotz des Konzeptes, doch etwas anderes. Das Kurven innere Rad (jetzt Seitenwagenrad) blieb unten, das Vorderrad hielt treu die Spur. Auch hier ging es immer frecher um die Ecke. Auf der Geraden haben wir nicht alles gegeben, warum auch. Zweimal ist mir der Gang rausgesprungen. Ich habe dann gemerkt dass in Linkskurven der rechte Schaltfuß (für Insider: das ist der mit großer Zehe) schon mal den Boden berührt. Dadurch wurde er etwas nach hinten geschleift, zack, Gang raus. Das kann man beheben.
Danach noch ein paar Turns rechts rum, der letzte Turn wieder mit Linkskurven bis ich ohne Sprit liegen blieb. Maggus hat mich dann zurückgeschoben... wie geht das beim Beo wo sich der Beifahrer ja nicht einfach umdrehen kann und die Beine nach hinten strecken kann. Tom an den Lenker, ich habe mich hinten rückwärts auf Tank und Verkleidung gesetzt, geht doch.
Beim anschließenden Ausziehen des Helms gab es größere Probleme. Auch Grund des übermäßigen Grinsens in meinem Gesicht wollte der Helm nicht runter....grinsen hält immer noch an. Der Helm ging dann ohne Hilfe des THW doch noch runter.
Danke an Maggus und Team für diesen Test, danke an Franz für das in mich gesetzte Vertrauen.
Ich weiß schon an welchen Parametern ich drehen werde um das Fahrverhalten zu ändern. Ich habe mich ja den ganzen Winter mit der Theorie der Hinterachse beschäftigt.
Ciao bis bald:
„The BEO is back“
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