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Rennbericht Solitude 23.07.2019 - 08:40
Rennbericht „Solitude“

doch vor dem Spaß hat der „Liebe Gott“ die Reparatur der Schäden des Cadwell Crashs angesetzt. Wir, bzw. ich, habe ja die Streckenbegrenzung berührt, na ja die rechte Verkleidungsseite hat es erwischt. „Schande über mich“.
Also erstmal die notdürftige Reparatur, die uns aber noch den Sonntag in England gerettet hat, aus Klebeband und Blechstreifen entfernen und ein ordentliches Blechmodell mit Falzkant etc. angefertigt. Dann die „Katastrophenkiste“ rausgekrammt und angefangen die Seite von innen mit Harz und Glasfasermatten neu aufzubauen. Nach dem Kleben hat der Gott der glatten Flächen das Spachteln-Schleifen-Spachteln-Schleifen etc. gesetzt. Nicht wirklich eine Arbeit die ich gerne mache, aber Strafe muss sein. Am Samstag letzter Woche habe ich mir dann die Zeit genommen die geschliffene Seite ordentlich abzukleben, die Zierstreifen aufzubringen und dann das ganze zweifarbig zu lackieren(mit der Spraydose). Wenn man in2 Meter Entfernung steht, sieht es aus wie früher. Rasti hat mir kurzfristig direkt nach seinem Urlaub die Beschriftungen gemacht (vielen vielen Dank für die schnelle Hilfe) die dann noch aufgeklebt werden mussten. Wie gesagt, für mal schnell reparieren finden wir es ....ok!
Freitagmorgen gegen 5.15 habe ich mich nach Leonberg in Richtung Solitude aufgemacht. Gegen 9.00 war ich vor Ort, mit Ralf Unfried habe ich mich an einer Bushaltestelle kurz vor der Strecke getroffen. Am Fahrerlager eingetroffen wurde uns direkt mitgeteilt in welchem Sammelzelt die Gespanne stehen. Wir haben, da noch alles leer war, direkt das erste Zelt bezogen, BEO raus, Werkzeugkisten Kompressor etc. sortiert und aufgestellt. Das Wohnmobil samt Anhänger (Hänger ist etwas anderes) konnten wir direkt neben den Zelten auf einer Wiese abstellen. Da an den Strom angeschlossen, diesen auch gleich weiter in unser Zelt gelegt. Da waren wir die einzigen. Alle anderen haben am Samstagmorgen kurz bevor es losging festgestellt daß sie keinen Strom für ihre Startmaschinen haben. Profis halt.
Gegen Mittag kam dann die Schweizer Fraktion an. Auch hier wurde gemeinsam schnell ausgeladen und die Fahrzeuge neben meinem, der Platz natürlich mit den Trophy Hütchen abgesperrt, abgestellt. Da vor allem der Franz (Heini) völlig unterhopft war, mussten wir erste Reanimationen in Form kalter Bierdosen einleiten.
Die technische Abnahme war eine Sichtprüfung. Die Papierabnahme war auch problemlos. Abends gab es, der Region entsprechend, Maultaschen.
Unsere Zeitfenster waren Samstag wie Sonntag 11.00 und 13.10. Das gab uns nach den Turns a 20 Minuten genug Zeit auch die erlesenen Fahrzeuge an der Strecke bei ihren Turns zu beobachten.
Im ersten Turn, umsäumt von ca. 20 BMW Gespannen haben wir uns erst einmal mit der Naturrennstrecke vertraut gemacht. Es war eine Parade, kein Rennen, auch wenn manche dies vergessen hatten. Mit jeder Runde (ca. 10km Rundenlänge) hatte ich mehr Vertrauen ins BEO, manchmal wurden wir sogar frech und überholten außen herum in einer langen Kehre. Die Zuschauer hatten ihren Spaß, das haben wir während der Fahrt gespürt. Eine wirklich tolle Atmosphäre. Die Strecke war auch teilweise wie auf der Isle of Man. Schnell schwingend nur ohne die furchtbaren Wellen und Buckel.
Samstagabend sind wir dann ins Autofahrerlager gegangen und haben uns die teils Millionen Euro teuren Fahrzeuge angesehen. Das war schon was. Natürlich waren auch Ford Capri, Escort, Steinmetz Opel Commodore etc. „anwesend“. Porsche hatte die Museumstür geöffnet und Dinge wie einen 917, verschiedene F1 mit 1500 ccm und andere Raritäten an die Strecke gekarrt. Anschließend haben wir im Biergarten des Hotel Glemseck Schwarzwälder Kirschtorte mit Radler zu uns genommen. Das mit dem Kuchen scheint bei jedem Wochenende irgendwann über unser Team „reinzubrechen“. Es gibt schlimmeres. Auch wissen wir jetzt wie die spezielle Verschmutzung in die Baumkronen kommt. Auflösung darüber gibt es später.
Die Turns am Sonntag liefen immer besser. Bei den letzten drei Runden haben bis auf Peter Schwegler mit dem Schmied Gespann von Rolf Biland aus dem Jahr 1979, alles aufgeschnupft was so vor uns fuhr. Natürlich hilft es auch das etwas ankommt wenn man das Kabel strammzieht. Franz, das muss ich hier einmal offen, sagen, ist der beste Beifahrer den ich je im BEO hatte. Super Franz. Nein das ist nicht ironisch gemeint, je schneller ich werde umso mehr muss sich der Beifahrer mit Armen, Beinen und Körperspannung in dem „Loch“ verkeilen. Das ist schwieriger als es von Außen aussieht. Das Abstützen beim Bremsen, Kurvenfahrern und Beschleunigen wie es beim normalen Gespann für den Beifahrer möglich ist geht beim BEO nicht.
Samstag war Guido Sieber bei uns, am Sonntag konnten wir Beat Schmid im Zelt begrüßen. Der fachkundige Leser nimmt diverse Buchstaben der Vornamen der Beiden und formt das Wort „BEO“ daraus. Die Beiden haben das Fahrzeug vor 40 Jahren entworfen und gebaut. Wir bleiben in Verbindung!
Als Resümee können wir von der Solitude mitnehmen, das uns jede Runde weiter nach vorne bringt. Das Vertrauen in die mir anvertraute Technik wird größer. Das Fahrzeug hat noch sehr sehr große Reserven die ich wohl nie ganz ausloten werde. Es ist auch gut so.
Nächster Halt des BEO ist der RED Bull Ring in der Steiermark am 17-18.8.2019. Wir sehen uns! „The BEO is back!“
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